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14: Umgehung der Ländersperre bei Netflix: Wie weiter?

Von Hitzestau - 19.01.2016

Teil einer Serie

Inhaltsverzeichnis

Proxy- und DNS-Unlocker Blockade durch Netflix: Wie weiter?

Vor ein paar Tagen gab Netflix bekannt, geben die User von Proxy-Servern und DNS-Relocator-Diensten vorzugehen. Auf Druck der Filmindustrie soll es dann nicht mehr möglich sein, beispielsweise als Netflix-Kunde aus der Schweiz auf das Netflix-Angebot eines anderen Landes zuzugreifen. Denn Netflix besitzt nicht für alle Serien und Filme die globalen Rechte.

Quelle: Shutterstock

Netflix-Chef Reed Hastings gab kürzlich ebenfalls bekannt, wie er sich die Zukunft von Netflix vorstellt und wie das Verhältnis zu den TV-Stationen der Länder aussehen soll.

Unser Ziel ist, dass Netflix überall auf der Welt gleich aussieht." Bis es dazu komme, werde es noch fünf bis zehn Jahre dauern. "Bei neuen Sendungen sichern wir uns in der Regel gleich die weltweiten Rechte.
Quelle: golem.de
Die nationalen Fernsehsender wolle Netflix nicht ablösen. Hastings betonte: "Wir sind eine Ergänzung. Die lokalen TV-Sender werden weiterhin regionale Inhalte anbieten. Wir können nicht französischer sein als etwa Canal+. Aber wir werden zum Beispiel besser darin sein, Sendungen aus den USA weltweit zu verbreiten. In Frankreich zeigen wir dann Animé aus Japan, Science-Fiction aus Brasilien, Sendungen aus Polen und Amerika. Aber nur eine französische Serie. Für lokale Sender bleibt also genug Platz. Wir müssen nicht den gesamten TV-Konsum auf uns ziehen. Uns reichen ein paar Stunden pro Woche, das genügt, damit die Leute zufrieden sind für zehn Euro im Monat.
Quelle: golem.de

Die Versuche, zahlende Kunden aus dem "falschen Land" auszusperren, werden Netflix sicher den einen oder anderen Abonnenten kosten. Der Druck der Hollywood-Studios auf Netflix ist auch Ausdruck davon, die etablierten Verwertungsketten und länderspezifische Lizenzvergabe für Serien und Filme nicht zu gefährden. Nur ist es heute so, dass das Verständnis der Zuschauer für diese künstlichen Barrieren immer mehr schwindet. Das Ganze ist ein Katz- und Maus-Spiel, den die Dienstleister wie UnoTelly oder Unblock-Us werden sicher nicht einfach so die Segel streichen. Denn auch ihnen sitzen zahlende Kunden im Nacken.
Quelle: Proxy-Sperrung bei Netflix mit Hollywood-Technologie (golem.de)

MDPC-X ist wieder zurück!

Gute Nachricht für alle Kabel-Sleever. Bei MDPC-X geht es wieder weiter. Nachdem über ein Jahr der Shop geschlossen war, haben sich Nils und sein Team zurückgemeldet und präsentieren ein neues Vertriebsmodell. Der Verkauf an Endkunden soll in Zukunft über Dritt-Händler abgewickelt werden. In Deutschland ist bisher gamingrigs.de als Händler bekannt, der auch als offizieller CaseLabs-Distributor fungiert.

Mehr News und Informationen über das Produktsortiment wollen Nils und sein Team demächst bekannt geben – wir sagen auf jeden Fall "Willkommen zurück, Nils!"
Quelle: MDPC-X ist wieder verfügbar! (de.mdpc-x.com)

Define Nano S von Fractal Design

Der schwedische Hersteller hat mit dem Define Nano S ein neues Gehäuse für Mainboards im ITX-Format vorgestellt. Für den Einbau einer Wasserkühlung hat das Gehäuse ein paar Vorteile bereit: Es bietet Platz für zwei Radiatoren und es verfügt über spezielle Halterungen für Ausgleichsbehälter und zur Pumpenmontage.

Quelle: Fractal Design
Quelle: Fractal Design

Wichtigste Features:

  • ITX Gehäuse der Define Serie mit Schalldämmung und ModuVent Technologie, entwickelt für einen besonders leisen Betrieb
  • Benutzerfreundliche Konstruktion mit ausgezeichnetem Kabelmanagement und Kompatibilität für Full-Size Komponenten
  • Flexible Montagemöglichkeiten für Datenträger mit Platz für bis zu 4 Festplatten
  • Bietet Platz für Radiatoren unterschiedlicher Größe und verfügt über spezielle Halterungen für Ausgleichsbehälter und zur Pumpenmontage
  • Enthält zwei Dynamic Series Lüfter – 1x GP-12 und 1x GP-14 – mit einem Adapter für Mainboards die nur über begrenzte Lüfteranschlüsse verfügen
  • Das intelligente Innenraumkonzept ermöglicht einen ungehinderten Luftstrom von der Front des Gehäuses bis zur Rückseite
  • Einfach zu reinigende Filter im Deckel und am Boden, der untere Staubfilter lässt sich dabei komfortabel von der Vorderseite entnehmen
  • Verfügbare Farben: Schwarz
  • Abmessungen (WxHxD): 203 x 330 x 400mm

Quelle: Define Nano S (fractal-design.com)

Neues Skylake-Mainboard: EVGA Z170 Classified K

EVGA hat sein viertes Sockel-1151-Mainoard für Intels Skylake-CPUs vorgestellt. Das Z170 Classified K ist für den High-End-Bereich konzipiert und ist unter anderem mit einer üppigen Spannungsversorgung sowie zwei M.2-Steckplätzen ausgestattet.

Spezifikationen der EVGA Z170 Classified K (Klicken zum Vergrössern)

Üblicherweise bietet EVGA für einen Sockel drei Mainboards an: Zwei ATX-Platinen mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen für High-End und Enthusiast sowie ein Mini-ITX-Modell. Für den Sockel 1151 kommt nun ein viertes Mainboard hinzu, das Z170 FTW lässt EVGA auslaufen, wie PCGH vermutet.
Quelle: EVGA Z170 Classified K: High-End-Mainboard behebt... (pcgameshardware.de)

Wie weiter mit "Lumia"?

In der Smartphone-Strategie von Microsoft scheint ein Wechsel bevorzustehen, so spekuliert man bei engadget.de. Am 1. Februar soll ausserhalb des WMC das Lumia 650 vorgestellt werden. Es könnte das letzte Smartphone aus dem Hause Microsoft sein, das den Namen "Lumia" trägt. Die Features warden voraussichtlich etwa so aussehen:

  • Windows 10 Mobile
  • Farben: Weiss / Schwarz
  • 5-Zoll 720p Display
  • Snapdragon 210 / 212 Prozessor
  • 1GB Arbeitsspeicher
  • 8GB interner Speicher / microSD-Slot
  • 5 MP Front-Kamera; 8 MP Hauptkamera mit LED Blitz
  • Kein kabelloses Laden

Ob Microsoft wirklich den Namen "Surface" in Zukunft für seine Smartphones benutzen wird, bleibt abzuwarten. Das würde auf jeden Fall einen deutlichen Schlussstrich unter die Ära von Nokia ziehen.
Quelle: Microsoft Lumia 650 könnte am 1. Februar die Lumia-Serie beenden (de.engadget.com)

Überwachungskamera von Aldi mit Sicherheitslücken

Aldi hatte vergangenes Jahr mehrfach IP-Überwachungskameras mit denkbar schlechten Voreinstellungen verkauft. Die Geräte sind zu Hunderten fast ungeschützt über das Internet erreichbar.

Quelle: heise.de

Die bei Aldi verkauften IP-Überwachungskameras der Marke Maginon haben laut heise.de massive Sicherheitsprobleme: Unbefugte könnten über das Internet auf das Kamerabild zugreifen und sogar den Ton anzapfen. Zudem verraten die Geräte unter anderem die Passwörter für WLAN, E-Mail und FTP-Zugang ihres Besitzers.

Die Kameras IPC-10 AC, IPC-100 AC und IPC-20 C hat Aldi mit einer Firmware angeboten, die eine Nutzung des Fernzugriffs auch dann zulässt, wenn der Nutzer bei der Inbetriebnahme kein Passwort gesetzt hat. Das wird dem Nutzer schnell zum Verhängnis, die Geräte ändern über UPnP (Universal Plug and Play) nämlich selbstständig die Router-Konfiguration, wodurch sie über Port 80 aus dem Internet erreichbar sind. Ist kein Passwort gesetzt, kann fortan jeder einen Blick durch das Kameraauge werfen. Doch die Kameras gefährden in dieser Standardkonfiguration nicht nur die Privatsphäre, sondern auch die Sicherheit ihrer Nutzer: Über den Fernzugriff lässt sich die gesamte Kamera-Konfiguration auslesen, mitsamt aller vom Nutzer gespeicherten Zugangsdaten. Darunter befindet sich etwa das Passwort für das WLAN, mit dem die Kamera verbunden ist. Und auch die Logins für externe Mail- und FTP-Server geben die Geräte preis, sofern der Nutzer die Mail-Benachrichtigung respektive den FTP-Upload konfiguriert hat.

Was jetzt zu tun ist:
Quelle: IP-Kameras von Aldi als Sicherheits-GAU (heise.de)

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