Erfahrungsbericht zum Samsung Galaxy Z Fold4

Erfahrungsbericht zum Samsung Galaxy Z Fold4

Von Hitzestau - 29.08.2022

Das neue Galaxy Z Fold4 ist seit dem vergangenen Freitag in der Schweiz im Handel erhältlich. Samsung hat viele Hardware- und Software-Aspekte seines Top-Foldables deutlich weiterentwickelt.

Wir haben das Gerät in den letzten Tagen schon vor dem offiziellen Verkaufsstart in der Schweiz ausgiebig testen können und stellen Euch hier die vierte Ausgabe des grossen Falt-Smartphones von Samsung vor.

Quelle: Samsung
Quelle: Samsung

Zeitgleich sind auch die anderen Produkte, die Samsung am 10. August beim letzten Galaxy Unpacked vorgestellte hatte, nun im Verkauf: Das kleinere Foldable Galaxy Z Flip4, die Smartwatches Galaxy Watch5 und Watch5 Pro sowie die In-Ear Kopfhörer Galaxy Buds2 Pro. Die beiden letzteren werden wir Euch in einem kommenden Beitrag ebenfalls näher vorstellen.

Aber nun erstmal Vorhang auf für das Fold4: Nachdem Samsung im vergangenen Jahr mit dem Vorgänger Fold3 bei der Entwicklung der Geräte-Kategorie der Foldables einen grossen Schritt nach vorne gemacht hatte, geht es dieses Jahr eher um Evolution statt Revolution. Im Fold Jahrgang 2022 stecken in den Details viele Neuerungen und Weiterentwicklungen, die in ihrer Summe auf jeden Fall ins Gewicht fallen und die Nutzung im Alltag entscheidend prägen.

Äusserer Eindruck

Vielleicht war die Formulierung “ins Gewicht fallen” etwas irreführend - tatsächlich ist das Fold4 gegenüber seinem Vorgänger acht Gramm leichter geworden und bringt jetzt 263 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Das Galaxy S22 Ultra mit seinem 6.8 Zoll grossen Display wiegt auch stolze 228 Gramm.

Quelle: Samsung
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Wer die Chance hat, ein Fold4 selber in die Hand zu nehmen spürt sofort, dass Samsung - um es mal etwas vereinfacht zu sagen - im Innern nicht einfach nur den Prozessor ausgetauscht hat. Das gesamte Gerät wirkt weniger klobig als seine Vorgänger. Das liegt einerseits am Mechanismus des Scharniers, welcher schlanker geworden ist.

Quelle: Samsung
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Auf diesen beiden Bildern, die wir beim Hands-On Event am Tag der Keynote aufgenommen haben, sieht man es noch deutlicher.

Zum anderen hat Samsung die Gehäuse-Proportionen leicht verändert, das Fold4 ist drei Millimeter weniger hoch. Zudem sind die Displayränder dünner geworden. Daraus resultiert, dass sowohl das aufgeklappte Hauptdisplay wie auch das Cover Display ein leicht anderes Seitenverhältnis aufweisen. Die wichtigste Änderung beim Cover Display ist, das es leicht breiter geworden ist. Das AMOLED-Display verfügt über eine Auflösung von 904 x 2316 Pixeln und eine Diagonale von 6.2 Zoll.

Das Hauptdisplay bringt es auf 7.6 Zoll und eine Auflösung von 1812 x 2176 Pixeln. Mit seinen 373 ppi stellt es Text und andere Inhalte scharf und kontrastreich mit einer angenehmen Farbwiedergabe dar. Es arbeitet mit einer dynamischen Wiederholungsrate von 120 Hz und liefert auch draussen bei Sonnenschein ausreichend Helligkeit. Die Kamera unter dem Display ist so gut wie unsichtbar, auch dies ist eines der Details an denen Samsung gearbeitet hat.

Im zugeklappten Zustand entfalten die kleinen Anpassungen bei den Gehäuse-Abmessungen jedoch eine grosse Wirkung. Das breitere Cover Display macht eine einhändige Bedienung bedeutend einfacher. Es fällt zum Beispiel jetzt auch leichter, auf der Tastatur ohne Fehler zu tippen.

Die Haptik des Fold4 ist einwandfrei, wie man es von einem hochpreisigen Flaggschiff-Gerät erwarten darf. Es fühlt sich schlanker als seine Vorgänger an, was angesichts der absoluten Grösse erstaunlich ist.
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Auch ohne Schutzhülle liegt das Fold4 sicher in den Händen und fühlt sich nicht besonders rutschig an. Der S Pen, der separat erworben werden muss, kann in einer passenden Schutzhülle versorgt werden.

Quelle: Samsung

Das Gehäuse des Fold4 besteht aus einem Metallrahmen, der aus Armor Aluminum gefertigt ist. Die Oberflächen der Vorder- und Rückseite bestehen aus Corning Gorilla Glass Victus+. Beim Hauptdisplay kommt so genanntes Ultra Thin Glas als Oberflächen-Material zum Einsatz, welches ebenfalls gegenüber dem Vorgänger verstärkt wurde.

Das gesamte Fold4 ist ein robustes Smartphone für den Alltag. Mit der IPX8-Zertifizierung muss man sich auch keine Sorgen machen, wenn man in einen Gewitterregen kommt.
Monk-Trader

Neue innere Werte

Bevor wir im nächsten Kapitel auf die Software Experience und das Bedienungserlebnis eingehen, wollen wir hier kurz die Neuerungen bei den inneren Werten des Fold4 anschauen.

Die ausführlichen technischen Spezifikationen findet Ihr auf der Webseite von Samsung, die wir am Ende des Artikels verlinkt haben. Daher beschränken wir uns auf die Highlights: Als Prozessor kommt ein Qualcomm SM8475 Snapdragon 8+ Gen 1 zum Einsatz, der im 4 nm-Verfahren gefertigt wurde. Dieser ist kombiniert mit einer Adreno 730 GPU. Der verbaute Arbeitsspeicher umfasst 12 GB. Als Speichergrössen werden drei Modelle mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB angeboten. Bei der drahtlosen Konnektivität setzt Samsung unter anderem auf den aktuellsten Wi-Fi 6E-Standard.

Der kapazitive Fingerprint-Sensor ist wie gewohnt im Power-Knopf integriert und entsperrt das Gerät schnell und zuverlässig. Der Akku besitzt eine Leistung von 4’400 mAh und ist damit gleich gross wie beim Fold3. Es handelt sich dabei um eine so genannte Adaptive Battery, welche die Nutzung der wichtigsten Apps prioritisiert und damit für eine längere Laufzeit sorgt. In den Einstellungen findet man viele Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken und kann sogar gezielt die Akku-Nutzung einzelner Apps beschränken.

Der Akku unterstützt Super Fast Charging, Fast Wireless Charging 2.0 und Wireless PowerShare. Mit letzterem können Samsung Wearables wie die Galaxy Watch oder die Galaxy Buds aufgeladen werden, indem man sie auf die Rückseite des Fold4 legt. Voraussetzung dafür ist der WPC Qi-Standard.

Die beiden integrierten Lautsprecher können Dolby Atmos-Sound liefern, wenn man sie mit dem entsprechenden Content versorgt. Wenn man das Gerät im Querformat hält, muss man aufpassen, dass man die Lautsprecher nicht mit den Händen verdeckt.

Bedienungserlebnis

Auch wenn das Fold4 ein “Foldable” ist, heisst das noch lange nicht, dass man es immer aufklappen muss, um es zu benutzen. Viel “Smartphone-Arbeit” lässt sich wie schon gesagt auf dem etwas verbreiterten Cover Display sehr gut erledigen.

Trotzdem wollen wir uns in diesem Kapitel auf das Benutzungserlebnis mit dem Haupt-Display konzentrieren.
Eine Grundvoraussetzung ist und bleibt dafür angepasste Software auf Ebene Betriebssystem sowie auch bei den jeweiligen Anwendungen. Hier gibt es für das Jahr 2022 und das Fold4 ein paar Weiterentwicklungen, auf die wir im folgenden eingehen wollen.

Taskbar

Das Betriebssystem Android auf dem Fold4 trägt die Bezeichnung “12L”. Es ist gezielt für Tablets und Foldables entwickelt worden. Das User Interface nutzt gezielt die grosse Display-Fläche. Die augenfälligste Neuerung ist die Taskbar, wie man sie von Desktop-Betriebssystemen oder von iPadOS von Apple her kennt. Die Reihe mit den fix platzierten Apps auf dem Home Screen wird zur Taskbar, wenn eine App geöffnet ist. Zuletzt verwendete Apps können ebenfalls hier angezeigt werden.

Flex Modus

Den Flex Modus haven wir schon beim Fold3 ausführlich beschrieben. Er bezeichnet die Möglichkeit, ein Foldable mit angewinkeltem Display zu benutzen, wie es hier in diesem offiziellen Produktbild gezeigt wird.

Quelle: Samsung

Eine interessante Neuerung ist das so genannte Touchpad, welches sich bei Apps wie Microsoft Word einblenden lässt. Die untere Hälfte des Displays wird dann zu einem Mini-Trackpad mit dem man den Cursor bewegen und Menüs anklicken kann.

Eine interessante Neuerung ist das so genannte Touchpad, welches sich bei Apps wie Microsoft Word einblenden lässt. Die untere Hälfte des Displays wird dann zu einem Mini-Trackpad mit dem man den Cursor bewegen und Menüs anklicken kann.

Multitasking mit S Pen

Die Taskbar bietet nicht nur eine neue Art schnell zwischen Apps hin- und her zu wechseln oder neue zu starten. Von ihr aus lassen sich per Drag and Drop sehr einfach mehrere Apps in der Split Screen View anordnen um sich im Multitasking zu nutzen.

Am besten machen wir ein konkretes Beispiel: In der rechten Display-Hälfte haben wir einen Browser offen und nutzen links Samsung Notes um für eine Recherche für diesen Artikel unsere Notizen mit dem S Pen zu machen.

Wer will, kann bis zu drei Apps gleichzeitig offen haben. Die Apps lassen sich im Hoch- und im Querformat anordnen.

Apps die im Multitasking nebeneinander offen sind, können auch in Pop-up-Fenster umgewandelt werden, und lassen sich dann frei auf dem Display herumschieben und positionieren. Eine selber zusammengestellte Split Screen View mit 2 oder 3 Apps lässt sich als Shortcut Icon in der Taskbar ablegen. So kann man sie jederzeit wieder aufrufen, wenn man sie später wieder braucht.

Das oben gezeigte Multitasking lässt sich auch mit neuen Swipe-Gesten aufbauen, diese müssen via Settings / Advanced Features / Labs aktiviert werden.

Das Multitasking-Erlebnis wird durch die S Pen-Funktionalität komplettiert. Apps lassen sich mit dem S Pen zügiger und präziser als mit dem Finger auf dem Display anordnen.
Archangel

Der S Pen ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden. Kompatibel sind der S Pen Fold Edition und S Pen Pro. Andere S Pens oder Stylus Pens, die nicht für das Z Fold4 konzipiert sind (einschliesslich Pens von anderen Herstellern), können das Display beschädigen. Auf dem Cover Display funktioniert der S Pen nicht.

Multi-Tasking sollte man nicht mit “Multi View” verwechseln. Samsung verwendet diesen Begriff für optimierte Apps, welche die Möglichkeiten des grossen Displays ausnutzen, und ein Benutzererlebnis bieten, was man sonst von Desktop-Rechnern gewohnt ist. Als Beispiel wollen wir hierzu Microsoft Outlook anführen. Die Screenshots stammen nicht von unserem Testgerät sondern von der Webseite von Samsung. Sie zeigen die drei Ansichts-Formen: Listenansicht Inbox / Listenansicht mit Vorschau Nachricht / Nachricht in der Vollansicht.

Google- und Microsoft-Apps

Wie Samsung in der Medienmitteilung selber betont, war es ein Schwerpunkt bei der Entwicklung des Fold4 auch das Benutzererlebnis mit den Software-Paketen von Google und Microsoft zu verbessern. Dazu gehört auch die Drag-and-Drop zwischen den Google-Apps wie Chrome oder Gmail, die es ermöglicht, Links oder Fotos von einer App zur anderen zu kopieren. Mit unserem Test-Gerät konnten wir diese Funktion nicht nachvollziehen - zwischen dem Samsung-eigenen Browser und Gmail funktioniert es allerdings mit einer kurzen Verzögerung reibungslos.

Ein weiteres Beispiel ist die Weiterentwicklung von Google Meet, welches die Stärken des grossen Displays und des Flex Modus nutzt. Zu den neuen Funktionen gehört auch die Möglichkeit bei einem Videoanruf gemeinsam Videos auf YouTube zu schauen oder gemeinsam zu spielen.

Wie Google Meet im Business-Einsatz zur Geltung kommt wenn man das Gerät auf den Tisch stellt, zeigen wir hier mit diesem Beispiel aus dem Samsung Showroom:

Kamera-System

Das Kamera-System hat im Vergleich zum Fold3 eine grossen Schritt nach vorne gemacht. Das gilt primär für die drei Kameras auf der Rückseite, da die Sensor-Grössen für die Under Display-Kamera (4 MP, Video maximal Full HD mit 30 FPS) und die Cover Kamera (10 MP, Video maximal Full HD mit 60 FPS) gleich geblieben sind. Die Kamera unter dem Display ist auch diejenige, welche bei Online-Meetings oder Video-Calls zum Einsatz kommen dürfte. Ein Beispiel mit Google Meets haben ja bereits gezeigt.

Auf der Rückseite kommt neu das Kamera-System, welches wir aus dem diesjährigen Galaxy S22 kennen, zum Einsatz. Mit der 50 MP-Weitwinkelkamera halten damit auch Technologien wie Pixel Binning Einzug. Mit den neuen Kameras wird zudem die Qualität von Nachtaufnahmen - oder “Nightography”, um den Begriff von Samsung zu verwenden - stark verbessert. Videos lassen mit 4K bei 60 FPS oder maximal mit einer 8K-Auflösung bei 24 FPS aufnehmen.

Auf Basis des Galaxy S22 Ultra haben wir das Kamera-System ausführlich vorgestellt und beschränken uns deshalb auf ein paar wenige neue Testaufnahmen, die wir mit dem Fold4 gemacht haben. Alle folgenden Bilder haben wir im Foto- bzw. im Nacht-Modus der Kamera-App aufgenommen. Die speziell auf RAW-Aufnahmen ausgelegte App ExpertRAW kann direkt aus dem Samsung Galaxy Store heruntergeladen werden.

Bei einem Gerät wie dem Fold4 ist jedoch nicht nur die technische Bildqualität der gemachten Aufnahmen relevant.

Interessanter sind diejenigen Aspekte, welche sich aus dem Formfaktor Foldable ergeben. Schon beim Fold3 konnte die Kamera gezielt das Haupt-Display und den Flex Mode nutzen. Jetzt sind neue Funktionen dazu gekommen.
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Dazu gehört die so genannte Dual-Vorschau. Sie erlaubt es auf dem Cover Display eine Vorschau beim Filmen oder Fotografieren mit den rückseitigen Kameras anzuzeigen. Damit kann auch die Person vor der Kamera sehen, was gerade aufgenommen wird. Mit einem Button in der Kamera-App lässt sich diese Funktion aktivieren.

Zudem ist auf dem Weg möglich, die Hauptkameras auf der Rückseite für Selfies zu benutzen, was sich positiv auf deren Bildqualität auswirkt.

Quelle: Samsung

Auf dem Cover Display wird oben links der Vermerk “Selfie” eingeblendet, wenn man diesen antippt, kann man sich das komplette Interface der Kamera-App aufs Cover Display holen und Einstellungen wie gewohnt vornehmen. Zum Auslösen kann man den Button in der App, eine Geste mit der Handfläche oder, die Lautstärke-Taste verwenden.

Samsung kombiniert hier sehr faszinierend die rückseitigen Kameras mit dem Cover-Display um die besten Selfies zu machen.
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Die Kamera-App gehört auch weiterhin zu den Apps, die den Flex Modus unterstützen, wenn man das Fold4 mit angewinkelter Display-Stellung benutzt um es auf eine Unterlage zu stellen.

Auch für das voll aufgeklappte Haupt-Display gibt es nach wie vor ein angepasstes Interface im Quer- und im Hochformat.

Die so genannte Director’s View (Video-Vorschau für alle 3 Kamera-Linsen gleichzeitig) ist ebenfalls wieder mit dabei.

Die Haupt-Kameras lassen sich auch bei zugeklapptem Fold via Cover Display nutzen. Dies kommt dem Gefühl mit einem “normalen” Smartphone zu fotografieren am nächsten. Die Director’s View funktioniert hier ebenfalls.

Fazit

Schlussendlich hat jeder Nutzer seine eigenen Präferenzen und Bedürfnisse wenn er sein Smartphone als digitalen Begleiter nutzt. Wir haben in den Kapiteln oben ein paar Beispiele herausgriffen - natürlich könnten wir noch auf viele weitere Aspekte und Details eingehen, bei denen das Galaxy Z Fold4 gegenüber seinem Vorgänger weiterentwickelt und verbessert wurde.

Das Fold4 zeichnet sich durch ein rundum verbessertes Benutzererlebnis mit hoher Immersion aus. Dies reicht von den Produktiv-Apps über Gaming und Entertainment bis zum einfachen Surfen auf Newsseiten oder einem Brainstorming in Samsung Notes mit dem S Pen. Dass das Cover Display leicht verbreitert wurde und sich das Gerät generell schlanker anfühlt ist ebenfalls ein Pluspunkt. Vom Handling im Alltag haben wir das Fold4 wie ein normales Smartphone behandelt - die Zeiten als man ein Foldable wie ein “rohes Ei” behandeln musste, sind definitiv vorbei.

Die sicht- und spürbare Falte in der Mitte des Hauptdisplays gehört zu den Charakteristiken dieser Produkt-Kategorie. Als Benutzer, die schon mehrere Generationen von Foldables getestet haben, sagen wir ganz einfach: Man kann sich daran stören - oder eben nicht. Je nach Blickwinkel und angezeigtem Inhalt ist sie nicht einmal sichtbar. Mit dem Finger oder dem S Pen spürt man sie natürlich jedesmal, wenn man bei darüberfährt. Als Hersteller sieht Samsung auf jeden Fall einen deutlichen Trend bei der Beliebtheit von faltbaren Smartphones und setzt darauf, dass sich die Verkaufszahlen weiterhin positiv entwicklen.

Das Fold4 bietet ein sehr flüssiges Benutzererlebnis, wie man es von einem Top-Gerät erwarten darf. Es wäre jedoch zu wünschen, dass Samsung noch Verbesserungen für die Software-Stabilität nachliefert.

Das Samsung Galaxy Z Fold der vierten Generation hat uns gezeigt, dass es kein “Sonderling” für Nerds ist, den man auf- und zuklappen kann. Das Zusammenspiel von Hardware und optimierter Software machen es zu einem leistungsstarkes Android-Smartphone, das im zusammengeklappten Zustand fast wie ein typisches Flaggschiff aussieht und sich in ein nützliches, unterhaltsames und produktives Tablet verwandelt. Eine Schippe obendrauf setzt der S Pen. Wer die Stifteingabe schon bei der Samsung Note-Reihe oder dem S22 Ultra schätzte, wird ihn auch beim Fold4 nicht missen wollen. Die Frage Smartphone ODER Tablet hat sich mit dem Fold4 erübrigt, in Zukunft heisst es Smartphone UND Tablet in einem.

Verfügbarkeit im Handel

Das Galaxy Z Fold4 ist in den Farben Graygreen, Beige, Phantom Black im Handel erhältlich. Im Online Store von Samsung wird zudem exklusiv die Farbe Burgundy angeboten. Die Speicherausstattungen sind 256 GB, 512 GB und 1 TB. Der UVP liegt bei CHF 1799.00 für das 256 GB-Modell.

Zudem werden verschiedene Cover angeboten, um das Gerät besser zu schützen. Besonders interessant ist das Standing Cover mit Pen, weil es eine integrierte S Pen-Halterung besitzt auch der S Pen selbst im Lieferumfang mit dabei ist.

Wie schon erwähnt, sind andere Familienmitglieder aus dem Galaxy-Ökosystem von Samsung, die mit dem Fold4 gemeinsam verwendet werden können, ebenfalls ab sofort im Handel erhältlich. Unsere Erfahrungen mit der Smartwatch Galaxy Watch5 Pro und den In-Ear Kopfhörern Galaxy Buds2 Pro werden wir in einem kommenden Artikel für Euch zusammenfassen.

Alle weiteren Informationen zum Fold4 findet Ihr auf der Webseite von Samsung Schweiz.