Angenehmer Schreiben auf der Keychron K3

Angenehmer Schreiben auf der Keychron K3

Von Hitzestau - 30.05.2022

Tastaturen mit mechanischen Switches gehören zur Oberklasse der Eingabegeräte. Wir haben die Ultra-Slim K3 vom Hersteller Keychron getestet.

Eigentlich etwas banales - oder doch nicht? Die eigene Tastatur ist mehr als nur irgendein Eingabegerät, das sich beliebig gegen andere Modelle austauschen lässt. Wer jahrelang mit derselben Tastatur - oder wenigstens mit dem gleichen Typ von Tastatur - geschrieben hat, wird sich sehr wahrscheinlich schwer tun mit einem Umstieg. Wir haben es trotzdem gewagt: weg vom Apple Magic Keyboard und hin zu den mechanischen Switches der Keychron K3.

In Verbindung mit dem iMac wollten wir eine mechanische Tastatur ausprobieren, unser Anforderungsprofil hatten wir relativ hoch gesteckt:

  • Flat
  • 75% Layout
  • Hintergrundbeleuchtet
  • Mac-Kompatibel (korrekte Caps-Beschriftung)

Tastaturen, welche alle diese Punkte erfüllen, gibt es relativ wenige. Mit dem Hersteller Keychron haben wir einen interessanten Hersteller gefunden, den wir bisher nicht kannten und der zudem sehr attraktive Preise anbietet.

Zum Kennenlernen haben wir uns für die Keychron K3 entschieden.

Quelle: Keychron

Die komplette korrekte Bezeichnung lautet: “Keychron K3 Ultra-Slim Wireless Mechanical Keyboard (German ISO-DE Layout). Version 2. White Backlight / Low Profile Keychron Optical Red”.

Da wir direkt beim Hersteller bestellen wollten, haben wir uns für das deutsche Tastaturlayout entschieden, da Keychron selber kein Schweizer Tastenlayout anbietet. Wie wir erst nach dem Bestellen festgestellt haben, gibt es Schweizer Händler, welche die K3 mit Schweizer Layout anbieten. Diese sind jedoch erheblich teurer, da auch sie die Caps nicht direkt von Keychron beziehen.

Im Alltag hat uns die Keychron K3 schnell überzeugt. Bevor wir die Tastatur mit ihren Produkteigenschaften vorstellen, wollen wir deshalb im nächsten Kapitel zuerst die wichtigste Frage beantworten: Wie schreibt es sich mit der Keychron K3?

Schreibgefühl und Umstell-Phase

Die Keychron K3 vermittelt ein sehr angenehmes Schreib- und Tippgefühl. Der Tastenanschlag fühlt sich präzise und sehr leicht an, er benötigt nur einen minimalen Kraftaufwand, da der Tastenhub sehr kurz ist. Die Klang-Charakteristik kann man als dumpf beschreiben. Das ist sehr angenehm, da es kein helles oder aggressives Geräusch ist.

Quelle: Keychron

Archangel aus unserem Team, der die Tastatur hauptsächlich benutzt, berichtet folgendes:
Ans deutsche Tastatur-Layout habe ich mich sehr schnell gewohnt, da ausser den Zeichen wie ! / + / # / @ und * so gut wie alles am gewohnten Ort ist. Die Eingabe von Passwörtern mit Sonderzeichen war dann allerdings zu Anfang ebenfalls eine spezielle Herausforderung. Und da ich keine französischen Texte schreibe, vermisse ich auch die dedizierten Tasten mit den französischen Akzenten nicht.

Die praktische Umstellung vom Typ “Apple Magic Keyboard”, den ich über Jahre gewohnt war, habe ich ehrlich gesagt etwas unterschätzt: Die erste Woche hatte ich mit meinem “4-Finger-System” extrem Mühe, ein paar Worte am Stück ohne Fehler zu schreiben. Auch wenn die K3 eine so genannte Low-Profile-Tastatur ist, sind die einzelnen Tasten höher was meine Treffsicherheit verschlechtert hat.

Da die ganz rechte Reihe mit Page Up / Page Down nicht von der Entertaste abgesetzt ist, habe ich diese Tasten immer wieder mal ungewollt berührt, was dann natürlich zu Irritation und einem Unterbruch im Schreibfluss geführt hat. Umgekehrt musste ich mich aber auch wieder daran gewöhnen, Tasten wie Page Up / Page Down oder del zu verwenden, da ich die letzten Jahre nur auf Tastaturen geschrieben habe, welche diese Funktionen nicht als dedizierte Tasten besassen.

Beim Wechsel auf die Keychron K3 habe ich natürlich sofort vom besseren Tipp-Gefühl und vom Backlight profitiert. Aber bis ich die oben schon gesprochene Vertipp-Quote auf ein Minimum reduzieren konnte, vergingen ehrlich gesagt mehrere Wochen.

Das “Durchbeissen” hat sich aus meiner Sicht auf jeden Fall gelohnt und ich würde auch nicht mehr auf eine flache Rubberdome-Tastatur wechseln wollen. Ein kurzer Selbstversuch mit dem Apple Magic Keyboard hat mir gereicht. Abgesehen vom fehlenden Backlight kam mir das Schreibgefühl wie mit den Fingerspitzen gegen eine harte Betonwand zu trommeln vor.

Kabel oder Bluetooth?

Im Zeitalter der kabellosen Peripherie-Geräte sollte eigentlich die Nutzung via Bluetooth der Standard sein. Doch am Desktop-Rechner, oder in unserem Fall am iMac, haben wir uns nach ein paar Tagen für den Betrieb via Kabel entschieden. Da das Kabel nicht seitlich sondern an der Oberkante der Tastatur angeschlossen wird, stört es auch nicht sonderlich.

Zwei Gründe sprechen aus unserer Sicht für den Betrieb via Kabel: Die Akkulaufzeit ist alles andere als berauschend, wenn man dauernd die Hintergrundbeleuchtung aktiv hat. Laut Hersteller-Angaben sollte diese zwar 34 Stunden betragen, aber das entspricht überhaupt nicht unserer Alltagserfahrung. Durch die flache Bauweise der Tastatur bleibt halt nicht besonders viel Raum für den Akku.

Zudem braucht die Tastatur gefühlt eine Ewigkeit wenn man sie und den iMac aus dem Sleep-Zustand holen will. Es geht einfach gefühlt viel zu lange, bis die Tastatur dann wieder reagiert - ein Apple Magic Keyboard ist da einiges schneller.

Mobiler Arbeitsplatz unterwegs

Die geringen Abmessungen machen die K3 auch zu einer idealen Begleiterin wenn man mit einem Tablet unterwegs ist und trotzdem auf eine echte Tastatur nicht verzichten möchte. Via Bluetooth lässt sich die K3 beispielsweise mit dem iPad verbinden.

Wer will kann dank iPadOS auch eine Maus oder das Apple Trackpad hinzufügen und bekommt so einen mobilen Arbeitsplatz für unterwegs.

In Verbindung mit dem Tablet reicht der Akku für eine Tag von rund 8-9 Stunden. Man sollte aber sehr darauf achten, Strom zu sparen indem man die Hintergrundbeleuchtung auf ein Minimum reduziert oder deaktiviert und die Tastatur in den Sleep versetzt, wenn sie nicht benötigt wird. Je nach Tablet kann die Tastatur auch vom Mobilgerät via Kabel mit Strom versorgt werden, Voraussetzung dafür ist allerdings ein USB-C-Anschluss.

Kompatibilität und Software

Das Beispiel mit dem mobilen Arbeitsplatz zeigt es sehr gut, eine der grossen Stärken der K3 ist ihre Vielseitigkeit: Sie kann via Bluetooth oder USB-C-Kabel mit Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen verbunden werden: Mac (macOS, iPadOS, iOS), Windows und Android.

Das Gute ist: Im Lieferumfang sind die entsprechenden Caps mit dabei, also die Command-Taste für die Apple Betriebssysteme und die Windows-Taste für die Microsoft-Fans.
Monk-Trader

Um zwischen Mac- und Windows/Android-Layout umzuschalten, verfügt sie über einen kleine Schiebeschalter auf der Rückseite. Auch das Ein- und Ausschalten beziehungsweise das Einstellen auf Bluetooth- oder Kabelbetrieb wird über einen Schalter geregelt.

Quelle: Keychron

Via Bluetooth kann sie mit drei verschiedenen Geräten verbunden werden.

Im Gegensatz zu Tastaturen anderer Hersteller gibt es für die Keychron K3 keine eigene Treiber oder eine Software-Suite. Programmieren von Makros unterstützt sie nicht. Alle Einstellungen wickelt die K3 über Tastatur-Shortcuts ab, die ausführlich im beiliegenden User Manual oder online im Support-Bereich von Keychron zu finden sind. Um beispielsweise den Auto Sleep Mode zu aktivieren oder zu deaktivieren, muss man die Tastenkombination fn + S + O vier Sekunden lang gedrückt halten. Was im ersten Moment eher kompliziert tönt, weil man die Shortcuts kennen oder jeweils nachschauen muss, hat anderseits einen handfesten Vorteil: Jede zusätzliche Software oder Treiber kann auch eine potentielle Fehlerquelle für Probleme und Konflikte sein.

Begrifflichkeiten

Was bedeuten Switches, Rubberdome und 75%-Layout überhaupt? Nachdem wir Euch bis hierher unsere wichtigsten Erfahrungen mit der Keychron K3 näher gebracht haben, wollen wir in diesem Kapitel auf ein paar Grundbegriffe eingehen, die einem immer wieder über den Weg laufen, wenn man sich mit mechanischen Tastaturen beschäftigt. Wir wollen hier die Begrifflichkeiten in der Modell-Bezeichnung der Keychron K3 erklären.

  • Caps / Switches: Jede Taste besteht aus zwei Elementen, dem Cap mit der Beschriftung, darunter sitzt der mechanische Switch (zu deutsch Schalter). Beide können unabhängig voneinander ausgetauscht werden, wobei man auf die Kompatibilität je nach Hersteller und Bauweise achten muss.
  • Hersteller: Bei mechanischen Tastaturen müssen der Hersteller der Tastatur und der Hersteller der Switches nicht unbedingt dasselbe Unternehmen sein. Es kann auch sein, dass ein Tastatur-Hersteller seine Modelle mit Switches von verschiedenen Zulieferern anbietet. Bei der oben erwähnten Corsair K95 RGB Platinum stammen die Schalter vom Hersteller Cherry. Corsair ist der Hersteller unter dessen Markennamen die Tastatur verkauft wird.
  • Typen von mechanischen Switches: Es gibt verschiedene Bauweisen von Schaltern, die sich in ihren Eigenschaften (Hub, Position des Auslösepunkts, Akustik) unterscheiden. Die gängigsten Typen werden je nach Hersteller mit den Farben Red, Black, Brown und Blue bezeichnet.
  • Low Profile: Mechanische Switches werden in verschiedenen Bauhöhen angeboten. Weist die Mechanik eine besondern geringe Bauhöhe auf, spricht man von “low profile”.
  • Optical: Im Gegensatz zum klassischen mechanischen Switch wird hier beim Drücken nicht ein Metall-Kontakt hergestellt, sondern es wird ein Lichtsignal durchbrochen, wodurch die Taste als gedrückt gilt.
  • Hot-swappable: Die Switches der Tastatur können ohne handwerkliche Arbeiten wie Löten von der Tastatur gelöst und durch andere ersetzt werden. Dies ist unabhängig vom Auswechseln der beschrifteten Caps.

Generell gelten mechanische Tastaturen als langlebig und beständig, da sich die Tipp-Charakteristik über die Zeit nicht verändert. Genau diese Veränderung des Schreibgefühls über die Zeit hinweg ist bei so genannten Rubberdome-Tastaturen jedoch weit verbreitet. Bei ihr sitzt jede einzelne Taste auf einer Haube aus Gummi oder Silikon. Wenn man die Taste drückt, wird diese zusammengepresst und ganz unten wird dann der Kontakt hergestellt. Der Kunststoff der Rubberdome-Tastaturen kann sich mit der Zeit verändern, das Tippen fühlt sich dann schwammig an und es benötigt mehr Kraftaufwand. Mit der Zeit kann es zu Unterschieden auf der Tastatur kommen, je nachdem wie intensiv eine bestimmte Taste verwendet wird. Die bekannten Apple Magic Keyboards verwenden einen so genannten Scissor-Mechanismus um die Taste zu führen, darunter liegt aber auch ein Rubberdome.

Die von uns hier vorgestellte K3 besitzt ein so genanntes 75%-Layout. Das bedeutet, dass sie keinen separaten Zahlenblock besitzt. Zudem sind Tasten wie Page Up/Down oder die 4 Pfeiltasten ohne Abstand zur Enter-Taste angeordnet.

Quelle: Keychron

Eine Nummer grösser ist das so genannte TKL-Layout, oft wird auch der Begriff “Tenkeyless” verwendet. Bei ihm sind Tasten wie Page Up/Down oder die 4 Pfeiltasten separat angeordnet. Als Beispiel für eine TKL-Tastatur zeigen wir Euch hier die Keychron K8 Wireless.

Quelle: Keychron

Noch eine Nummer grösser ist das dann das Full Size-Layout mit einem zusätzlichen Zahlenblock. Als Beispiel für eine Full Size-Tastatur zeigen wir Euch hier die Keychron K10 Wireless.

Quelle: Keychron

Produktvorstellung: Keychron K3

Die Keychron K3 ist sauber und zweckmässig verpackt und hat uns in einwandfreiem Zustand erreicht. Im Lieferumfang sind enthalten:

  • Tastatur K3
  • USB-C Kabel 1 m
  • Quick-Start Anleitung
  • Werkzeug zum Caps entfernen
  • Werkzeug zum Switches entfernen
  • Caps zum Austauschen

Der Unterboden der Keychron K3 besteht aus Aluminium, was ihr eine gute Stabilität verleiht. Sie wirkt massiv und ist sehr verwindungssteif und macht keine knirschenden Geräusche. Von der Verarbeitungsqualität her macht sie ebenfalls einen guten Eindruck, sie hat keine scharfen Ecken und Kanten. Mit 483 Gramm Gesamtgewicht ist rund doppelt so schwer wie ein Apple Magic Keyboard. Die Switches sind vom Typ “Ultra Slim”, somit ist auch die Tastatur als ganzes sehr flach im Profil.

Die Höhe vorne beträgt 17mm und hinten 22mm. Mit ausklappbaren Füsschen kann sie in zwei verschiedenen Positionen (Neigewinkel 6 oder 9 Grad) angewinkelt werden.

Quelle: Keychron

Zudem hat sie vier Gumminoppen auf der Unterseite, so dass sie auf dem Tisch nicht unnötig herumrutscht. Auf Grund ihrer flachen Bauweise ist auch der integrierte Akku nicht sehr gross, er besitzt eine Leistung von 1550mAh. Zum Vergleich: das Magic Keyboard von Apple ist hinten 99 mm hoch, ihm fehlen zudem die Füsschen um den Neigungswinkel anzupassen.

Insgesamt umfasst die Keychron K3 84 Tasten und entspricht damit dem so genanten 75%-Layout. Es gehört zur Charakteristik vom Hersteller Keychron, verschiedene Farben für die Caps zu verwenden. Wie man auf den Bildern sehen kann, sind die Caps in hell- und dunkelgrau gehalten. Die ESC-Taste ist orange, was einen netten farblichen Akzent setzt. Wer das nicht mag, kann die entsprechende Cap aus dem Lieferumfang gegen eine graue austauschen.

Quelle: Keychron

Die Tasten selbst sind hintergrundbeleuchtet. Beim Bestellen kann man sich für eine rein weisse oder eine RGB-Variante entscheiden. Wir haben uns für die weisse Hintergrundbeleuchtung entschieden. Die Helligkeit ist in vier Stufen regelbar.

Beim Bestellen muss man sich für einen Typ von Switches entscheiden. Neben den Keychron-eigenen Switches stehen auch Switches vom Zulieferer Gateron zur Auswahl. Beide werden in den Charakteristiken Red, Blue und Brown angeboten. Unser Modell verfügt über die Red Keychron-Switches in der “Ultra-Slim” Version. Wer eine Tastatur mit Switches in Standard-Bauhöhe sucht, sollte sich die K2 von Keychron anschauen.

Quelle: Keychron

Für Caps gibt es grundsätzlich verschiedene Materialien, die von den Herstellern verwendet werden. Bei der Keychron K3 kommt der Kunststoff ABS zur Anwendung. Bei uns haben wir nach rund drei Monaten keine negativen Erfahrungen mit dem Material gemacht, die Oberflächen der Caps sind nicht fettig oder schwammig geworden. Reinigen lässt sich die Tastatur ebenfalls sehr einfach, den Staub entfernt man am besten mit einem Pinsel.

Die Caps lassen sich gegen andere austauschen, falls je Probleme auftauchen sollten. Beim Hersteller Keychron lassen sich komplette Austausch-Sets bestellen.

Über Keychron

Keychron als Tastatur-Hersteller war uns bevor wir die K3 erworben haben, ehrlich kein Begriff. Das mag auch daran liegen, dass es das Unternehmen erst seit 2017 gibt. Es wurde nach eigenen Angaben auf der Webseite “von einer Gruppe von Tastatur-Enthusiasten gegründet, die über umfangreiche Erfahrung in der Tastaturherstellung verfügen… und es sich zur Aufgabe gemacht haben, die beste mechanische Tastatur mit einem minimalistischen Design zu entwickeln.” Hergestellt werden die Produkte in einer externen Fabrik.

Ausgeliefert werden die Produkte ab dem Sitz in Hong Kong. Bei unserer Bestellung ging es rund 3 Wochen, bis die Tastatur bei uns in Europa eingetroffen war. Auf Nachfragen reagiert der Support recht zügig und hilfsbereit.

Wer sich auf der Webseite umschaut, findet ein sehr umfangreiches Portfolio an mechanischen Tastaturen und Zubehör. Caps und Switches lassen sich nachbestellen. Wer sich für Tastaturen in Layouts anderer Sprachen interessiert, muss in der Top-Navigation via All Products / ISO-JIS Keyboards in die Suche einsteigen. Gewisse Händler in der Schweiz bieten auch Keychron-Produkte an, aber nur mit einer kleinen Auswahl aus dem gesamten Portfolio, da ja die Tastaturen meist mit verschiedenen Typen von Switches und Backlight-Optionen angeboten werden.

Fazit

Auch wenn es für Archangel nicht so einfach war, sich auf das Schreiben mit der Keychron K3 umzustellen, möchte er sie auf jeden Fall weiter verwenden. Dafür sprechen das gute Schreibgefühl, die Hintergrundbeleuchtung und die Mac-Kompatibilität inklusive den richtigen Caps. Im Akku-Betrieb macht sie allerdings eine weniger gute Figur, auch das Aufwachen aus dem Standby unter Bluetooth ist zu langsam. Wenn man wie wir das USB-C-Kabel verwendet, kann man beides gut umgehen.

Zusammenfassend gesagt: Für den Preis ist die Keychron K3 beinahe unschlagbar: mechanische Switches, 75%-Layout, mac-tauglich (inkl. der richtig beschrifteten Caps!) und hintergrundbeleuchtet. Gerade uns als Mac-User hat die K3 gezeigt, dass es echte Alternativen mit handfesten Vorteilen im Vergleich zu den Magic Keyboards gibt.

Wir werden auf jeden Fall weitere Tastaturen von Keychron ausprobieren wollen.

Tech Specs K3

  • Abmessungen: 306 x 116 mm
  • Gewicht: rund 483 g
  • Höhe hinten: 22 mm
  • Höhe vorne: 17 mm
  • Anzahl Tasten: 84 keys
  • Layout: ANSI
  • Material: ABS / Aluminium
  • Material Caps: ABS
  • Hintergrundbeleuchtung: 4 Stufen
  • Akku: 1550mAh
  • Konnektivität: Bluetooth / USB-C-Kabel
  • Bluetooth: 5.1
  • Kompatibilität: macOS / Windows