Windows 10 ist das Zentrum für Kreative

Von Hitzestau - 27.10.2016

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"Creators, Creators, Creators..." ist der neue Slogan bei Microsoft. So trägt das neue Windows 10 Update, welches für den Frühling 2017 angekündigt ist, die Bezeichnung "Creators Update". Microsoft setzt damit voll auf das Erstellen von digitalen Inhalten: was bisher Games und speziellen Anwendungen vorbehalten war, soll neu ins Zentrum des Betriebssystems rücken: 3D und virtuelle Realität. Dazu kommen eine bessere Vernetzung mit wichtigen Personen und das einfache Streamen des eigenen Gameplay. Das sind die Eckpunkte des neuen Windows 10-Updates.

Hier könnt Ihr die Aufzeichnung des Live-Streams von der Veranstaltung in Ruhe anschauen: zum Stream.

Es soll einen fliessenden Übergang zwischen realer und digitaler Welt geben, Microsoft nennt dies "mixed reality" – vermische Realität. Microsoft stellt hierzu auf Ebene des Betriebssystems die notwendige Software bereit und macht den Klassiker "Paint" fit für’s 3D-Zeitalter. Zudem sollen Microsoft Partner wie HP, Dell, Asus, Lenovo und Acer leistungsstarke VR-Brillen lancieren, die laut Medienmitteilung ab 299 USD angeboten werden sollen. Wer kreativ tätig ist, will auch teilen und mit wichtigen Menschen kommunizieren. Auch dazu wird das kommende Windows 10 Update neue Funktionen eingebaut haben. Spieler rücken ebenfalls mehr ins Zentrum bei Windows 10. Es soll einfacher werden, das eigene Gameplay zu streamen.

Der neue Schwerpunkt zeigt sich auch in der Hardware, die vorgestellt wurde. Das Surface Book bekommt mehr Leistung: Rechenpower, Grafikleistung und eine verbesserte Batterielaufzeit sind hier die Stichworte.

Das grösste Highlight war jedoch die Vorstellung des neuen Surface Studio. Es ist nicht einfach ein weiterer AIO-Desktoprechner, wie man ihn seit Jahren von verschiedenen Herstellern kennt: mit seinem neigbaren Touchdisplay und der neuen Eingabehilfe Surface Dial richtet er sich an Leute, die beruflich digitale Inhalte erstellen.

Quelle: Microsoft

Erfrischend war auch die Präsentation des Geräts auf der Bühne: "Surface Gott"-Panos Panay war äusserst enthusiastisch, ihm hat man die Begeisterung sehr deutlich angemerkt. Er war von allen Präsentatoren, inklusive CEO Satya Nadella, der einzige, der aus den auswendig gelernten Keynote-Worthülsen ausbrechen konnte und frei gesprochen hat.

Microsoft baut mit Windows 10 an einem Betriebssystem, das neue Trends wie VR ins Zentrum stellt – das ist zumindest der Eindruck, den man aus der Präsentation mitnehmen konnte. Abwärtskompatibilität mit älteren Windows-Versionen ist dabei kein Thema, wer von den neuen Funktionen profitieren will ist drauf angewiesen, dass auch sein Gegenüber die neuste Version von Windows 10 installiert hat. Damit dieses neue Öko-System auch zum Fliegen kommt, muss Microsoft an der Akzeptanz und Verbreitung von Windows 10 arbeiten.

Alle bisher bekannten Einzelheiten zu neu vorgestellten Geräten und Windows 10-Updates findet Ihr in diesem Artikel auf dem Windows Blog.