Projekt Benchtable

Wakü-Hardware Überblick

Von Hitzestau - 16.12.2013

Teil einer Serie

Inhaltsverzeichnis

Das Benchtable-Gehäuse von Phobya haben wir Euch ja schon in einem separaten Review vorgestellt. Nun wollen wir Euch die wichtigsten WaKü-Komponenten, die auf unserem Benchtable zum Einsatz kommen, vorstellen.

Ausgleichsbehälter

Als wir für unseren Benchtable einen AGB suchten, mussten wir uns zuerst grundsätzlich zwischen einem Röhren- oder einem Slot-In –Typ entscheiden. Ein Röhren-AGB ist auf dem Benchtable-Gehäuse ohne Zweifel komplizierter zu montieren. Auch der Platzbedarf ist nicht zu unterschätzen. Um die Montage möglichst einfach zu gestalten, haben wir uns für einen Slot-In-AGB entschieden. Das 5,25" Dual Bay Reservoir von Phobya bietet ausreichend Volumen und fünf Anschlüsse auf der Rückseite, so dass man bei der Verschlauchung sehr flexibel ist.
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Pumpe

Die DDC von Laing gilt als gute Allround-Pumpe, deshalb haben wir sie für unseren Benchtable ausgewählt. Um genügend Leistungsreserve zu haben, verwenden wir die "Plus"-Variante. Als wir die Pumpe zum ersten Mal in Betrieb genommen haben, hat uns vor allem überrascht wie leise sie läuft.
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Pumpen-Top

Um wie im restlichen Kreislauf mit Abschlüssen mit G1/4-Gewinde arbeiten zu können, haben wir uns für einen Pumpen-Top entschieden, was wohl die meisten tun, wenn sie eine DDC in ihrem WaKü-Kreislauf verbauen. Passende Tops werden von verschiedenen Herstellern angeboten, am DDC-Aufsatz von Phobya hat uns besonders gut gefallen, dass er zwei IN- und zwei OUT-Anschlüsse bereitstellt, so dass man bei der Schlauchführung wirklich extrem flexibel ist. Und auch optisch gibt er was her.
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Schlauch

Für den Benchtable wollten wir transparenten Schlauch haben, um das Verhalten der Luftbläschen beobachten zu können – und cool aussehen tut es auch :) Bei unserem ersten WaKü-Projekt "hitzestau one" haben wir den PrimoFlex Pro von Primochill verwendet. Der Masterkleer ist im Vergleich weicher, dadurch lässt er sich sehr gut auf Tüllen und Anschlüsse aufziehen, sitzt aber trotzdem so fest, dass man auf eine Schlauchschelle verzichten kann. Unser Schlauch weist allerdings eine leichte Verfärbung ins braun-rot auf.

Flüssigkeit

Als Kühlflüssigkeit im Kreislauf setzen wir auf das bewährte innovatek Protect. Die Flüssigkeit gibt es als Konzentrat oder als gebrauchsfertige Mischung zu kaufen.

Wir haben Sie auch in unserem ersten WaKü-Projekt "hitzestau one" verwendet. Komponenten wie der CPU Heatkiller von Watercool, die rund 15 Monate damit gelaufen sind, weisen fast keine Rückstände auf:

Neben einer guten Kühlflüssigkeit macht es sich aber auch bezahlt, alle Komponenten vor dem Verbauen im Kreislauf gut zu reinigen.

Anschlüsse

Als Standard-Anschlüsse auf dem Benchtable verwenden wir Perfect Seal-Tüllen in der Grösse 16/10. Dazu kommen ein paar Winkelstücke von Monsoon. Ursprünglich hatten wir das ganze System auf Basis der Schlauchgrösse 19/10 geplant und dann festgestellt, dass die Monsoon-Tüllen mit den Überwurfmuttern auf viele unserer Komponenten gar nicht draufpassen – also zwei nebeneinander um genau zu sein. Hier zeigen wir dies am Beispiel des Pumpen-Tops von Phobya:

Um sozusagen "auf Nummer sicher" zu gehen, haben wir dann auf die Perfect Seal gesetzt, die wir bei "hitzestau one" schon verwendet hatten.

Aber auch in der 16/10er-Version sind die Teile von Monsoon nicht ganz unproblematisch, wie wir unterdessen festgestellt haben. So passen beispielsweise zwei 16/10er-Tüllen von Monsoon nicht nebeneinander auf den CPU Heatkiller von Watercool.

Das Thema Tüllen und Abschlüsse werden wir uns sicher im kommenden Jahr nochmals vertieft und systematisch anschauen.

Radiatoren und Lüfter

Da wir für den Benchtable genügend Kühlleistung wollten, haben wir zwei interne Radiatoren verbaut. Dabei haben wir uns für die NexXxoS UT60 Full Copper 360mm von Alphacool entschieden, da diese bei Aquatuning in einem praktischen Set mit passenden Lüftern von Noiseblocker (NB-eLoop B12-2 Bionic) angeboten werden.

Mehr zu den Radiatoren und Lüftern und Wasserkühlung im Allgemeinen gibt es dann nächstes Jahr