Projekt Benchtable

Durchstarten mit eigenem Benchtable

Von Hitzestau - 23.09.2013

Teil einer Serie

Inhaltsverzeichnis

Unser Projekt "hitzestau one reloaded" haben wir Euch bereits vorgestellt. In der Zwischenzeit ist ehrlich gesagt nicht viel vorwärts gegangen. Trotzdem können wir Euch ab heute an dieser Stelle auch etwas Neues zeigen: Unser erster eigener Benchtable ist Teil von "hitzestau one reloaded". Von unserem ersten WaKü-System "hitzestau one" haben wir verschiedene Hardware-Komponenten übernommen, genau gesagt sind dies der Aquaero, ein Durchflussmesser, der CPU Block und die Grafikkarte samt Waterblock. Zudem dient der Benchtable für Monk-Trader als Übergangs-PC, bis wir die Hardware für das Projekt "hitzestau one reloaded" komplett zusammen haben und mit den bereits vorgestellten Arbeiten am Case so weit sind.

Da sind bereits das Mainboard (ASUS Maximus VI Extreme) und das Übergangs-Case (BitFenix Shinobi XL).

Somit bedeutet der Benchtable den Abschied von unserem ersten WaKü-System "hitzestau one", das wir im Sommer letzten Jahres in Betrieb genommen hatten und das seitdem ohne grosse Probleme täglich viele Stunden gelaufen ist. So schwingt bei der Freude am neuen Benchssystem auch etwas Wehmut mit. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und zeigen hier ein paar "Abschiedsbilder" von "hitzestau one", so wie das System kurz vor der Demontage – also inklusive Staub – ausgesehen hat:

Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'
Abschied von 'hitzestau one'

Aber jetzt geht’s erstmal um den Benchtable: In diesem und in den folgenden Beiträgen wollen wir Euch unsere Arbeitsschritte beim Zusammenbau des Benchtable präsentieren. Fangen wir ganz am Anfang, also mit den Vorbereitungen an.

Vorbereitung

Die letzten paar Wochen haben wir viel Zeit in die Vorbereitung für unseren eigenen Benchtable investiert. Deshalb ist auf dem Blog auch nicht so viel los gewesen. Seit der Blogpause haben wir alle Hardware-Komponenten fotografiert, um für die spätere Berichterstattung eigene Produktbilder zu haben. Wir werden Euch alle wichtigen Hardware-Komponenten einzeln vorstellen, inklusive dem Benchtable-Gehäuse selber.

In der Vorbereitung mussten wir mit einigen Verzögerungen klar kommen, denn eigentlich wollten wir das System schon viel früher zusammenbauen. Das ganze WaKü-System hatten wir ursprünglich auf die Schlauchgrösse 19/13 mit passenden Tüllen von Monsoon ausgelegt, weil zum Zeitpunkt der Bestellung 16/10er-Schläuche gar nicht lieferbar waren. Beim Fotografieren haben wir dann ein Problem festgestellt: Die Monsoon-Tüllen passen nicht auf den Pumpentop von Phobya. Auch bei anderen Komponenten wie zum Beispiel dem CPU-Kühler von Watercool waren wir mit dem gleichen Problem konfrontiert. Das bedeutete eine neue Bestellung bei Aquatuning, diesmal mit dem unterdessen wieder verfügbaren 16/10er-Schlauch und Perfect Seal-Tüllen, wie wir sie bei unserem ersten Projekt "hitzestau one" schon verwendet hatten.

Monsoon 19/13 und Phobya-Top für DDC
Monsoon 19/13 und Phobya-Top für DDC
Monsoon 19/13 und Phobya-Top für DDC
Monsoon 19/13 und Phobya-Top für DDC

Ein paar Besuche im Obi waren ebenfalls nötig: Unter anderem mussten Schrauben, verschiedene Werkzeuge und günstiger Schlauch für die Reinigung beschafft werden. Um in Zukunft Radiatoren, Lüfter und andere Teile effizienter reinigen zu können, haben wir uns – zur Freude der Nachbarn – einen Kompressor zugelegt. Um den Benchtable aufstellen zu können musste zudem der Drucker anders aufgestellt werden: Aus einem soliden Holzbrett und ein paar Rollen haben wir für ihn einen rollbaren Untersatz zusammengeschraubt, so dass man ihn einfach unter dem Tisch hervorziehen kann.

Kaum waren die neuen Teile von Aquatuning da, wurde Monk-Trader krank. Als es ihm dann wieder besser ging und der Frust sich entsprechend angestaut hatte, haben wir entschieden unsere anderen Arbeiten für ein paar Tage liegen zu lassen und auf das Benchsystem zu konzentrieren.

In der Vorbereitung haben wir auch testweise etwas Hardware eingebaut. Dabei ist die Fragestellung aufgekommen, wie wir den Aquaero montieren wollen. Der Benchtable hat eine 5.25-Zoll Halterung mit insgesamt drei Höheneinheiten. Der AGB ist zwei Einheiten hoch. Da wir schnell auf den AGB zugreifen wollen, wird es mit dem Aquaero und seinen Kabel schon sehr eng. Zudem wollen wir auch einfach am Aquaero Kabel für Sensoren ein- und ausstecken können. Deshalb musste eine andere Lösung her, unsere erste Idee war, ein paar kleine Bleche als Halterungen zurecht zu biegen. Hier seht Ihr, wie wir uns das vorgestellt haben:

Mögliche Aquaero-Montage

Die konkrete Lösung zeigen wir Euch dann in den kommenden Beiträgen. Sie ist viel simpler.

Letzte Woche haben wir’s dann wie gesagt übers Knie gebrochen und haben das Benchsystem zusammengenbaut und in Betrieb genommen.

Unsere Hardware

Das Benchtable-System basiert aktuell auf folgender Hardware:

  • Gehäuse: Phobya WaCoolT Benchtable Black (Aluminium Edition)
  • MB: ASUS Maximus V Extreme
  • CPU: Intel Core i7 3770K, 3.5GHz
  • GPU: Gainward GTX-570 Phantom
  • RAM: HyperX Beast, 2400MHz, 32GB
  • Netzteil: Enermax Platimax 1200 W
  • SSD: Samsung 830 Pro 512 GB
  • Pumpe: Laing DDC 12V 1T Plus
  • AGB: Phobya 5.25″ Dual Bay Reservoir Black
  • Radis: (2 Stück) Alphacool NexXxoS UT60 Full Copper 360m
  • Lüfter: Noiseblocker NB-eLoop B12-2 Bionic
  • CPU Block: HEATKILLER CPU Rev3.0 1155/1156 Ni-BL + Backplate
  • GPU Block: EK-FC5X0 GTX GW
  • Durchflussmesser: Aquacomputer mps flow 200 / Aquacomputer Durchflusssensor "high flow"
  • Steuerung: Aquacomputer Aquaero 5 Pro
  • Schlauch: Masterkleer 16/10 transparent
  • Tüllen: Perfect Seal Black
  • Schnellkupplungsstücke: Koolance 16/10 QD3 Black

Als zusätzlichen Radiator haben wir auch unseren bewähren MORA 3 in den Kreislauf integriert.

Was der Benchtable für uns bedeutet

Es war schon länger ein Ziel von uns, ein eigenes Testsystem zu haben. Für unseren Blog wollen wir in Zukunft mehr eigenen WaKü-Content in Form von Produktvorstellungen und Reviews schreiben. Und für unsere beiden Projekte "Red Devil" und "hitzestau one reloaded" wollen wir die WaKü-Komponenten auswählen und testen. Der Benchtable gibt uns für Testen von Hardware-Komponenten viel mehr Freiheit, weil er kein System ist, das von jemandem als "scharfer PC" genutzt wird.

Als Nächstes zeigen wir Euch den Abbau von "hitzestau one" und die Reinigung der Komponenten.

An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei unseren Sponsoren: Aquatuning, Intel, ASUS, Kingston, Enermax