Hitzestau im Supercomputer

Von Hitzestau - 08.03.2012

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Kürzlich hat der Tagesanzeiger einen Einblick in die Forschung am IBM Labor in Rüschlikon gegeben. Dort forscht man einem neuen Supercomputer mit dem menschlichen Gehirn als Vorbild. Das grösste Problem ist nicht die Entwicklung entsprechender Transistoren, sondern deren Kühlung. "Je dichter gepackt die Chips sind, desto heisser wird es im Computer. Seine Leistung wird durch die Leistungsfähigkeit des Kühlsystems begrenzt," wird Bruno Michel von IBM im Artikel zitiert.

Die Kühlung als sozusagen "begrenzender Faktor" dürfte auch manchem Gamer aus der eigenen Erfahrung bekannt sein. Mit Wasserkühlung hat auch IBM schon Erfahrungen gemacht, nämlich beim Supercomputer "Aquasar" an der ETH Zürich, wie im Tagesanzeiger zu lesen ist: "Das dort anfallende Kühlwasser wird für die Gebäudeheizung genutzt. Da keine Kältemaschine benötigt wird, reduziert sich der Stromverbrauch der Anlage um 40 Prozent, die CO2-Belastung sinkt um 85 Prozent. Für die grossen Rechenzentren sind heute Energieversorgung und Kühlung die wichtigsten Kostenfaktoren, der Kaufpreis der Supercomputer dagegen spielt nur noch eine untergeordnete Rolle."

Quelle: ETH Zürich

Das Bild zeigt die Wasseraufbereitungseinheit mit zwei redundant arbeitenden Pumpen. Da dürfte so mancher Case Modder feuchte Augen kriegen...