Ferienzeit - bleiben Smartphone und Tablet zu Hause?

Von Hitzestau - 11.07.2013

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Autor: Archangel

Nehmt Ihr Smartphone und Tablet mit in Ferien oder bleiben sie zu Hause, damit Ihr richtig abschalten könnt? Sich fürs Daheimlassen zu entscheiden, ist wohl gar nicht so leicht. Die kleinen digitalen Alltagsbegleiter sind nicht nur dazu da, um für den Chef erreichbar zu sein. Nein, auch im Ferienort selber will man ja ins Internet können, um sich beispielsweise vor Ort informieren zu können oder mit den Freunden zu Hause eine SMS zu schicken.

Quelle: stock.xchng

So denkt auch die Mehrheit der Schweizer, wie eine Umfrage von comparis.ch gezeigt hat. Demnach verzichten die Schweizer auf Reisen nur ungern auf mobile Kommunikationsgeräte. Mehr als acht von zehn packen Smartphone, Handy, Tablet & Co in den Koffer – und zwar nicht nur für den Chef und die Kollegen, sondern ebenso zur Unterhaltung, Information und natürlich auch zum privaten Telefonieren. Mehr als ein Drittel aller Befragten kann sich nicht vorstellen, ohne sein Smartphone zu verreisen.

Aber bei über der Hälfte der Leute fährt auch der Chef mit in die Ferien: 56 Prozent aller berufstätigen Schweizer sind in den Ferien für den Chef und die Arbeitskollegen erreichbar. 43 Prozent der Befragten, die in den Ferien erreichbar sind, gaben an, dass ihr Arbeitgeber das von ihnen erwarte. Allerdings: Die meisten berufstätigen Schweizer belassen die "Ferienarbeit" bei einer Notfall-Bereitschaft. Regelmässig mit der Arbeitsstelle telefoniert nur jeder achtzehnte. Beim Lesen geschäftlicher E-Mails während der Erholungszeit sind die Schweizer hingegen konsequenter im Abschalten: Für zwei von dreien ist das ein Tabu.

Wie auch bei anderen Dingen im Leben, gibt es auch hierbei Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Männer können der Umfrage zufolge den Büroalltag schlechter hinter sich lassen als Frauen. Sie greifen häufiger zum Smartphone, Tablet oder Laptop, um auch am Strand telefonisch oder per E-Mail für Berufliches erreichbar zu sein. Frauen schalten eher ab: Nur 40 Prozent sind telefonisch für Vorgesetzte und Teamkollegen erreichbar, bei den Männern ist es mit 53 Prozent mehr als jeder Zweite.

Der Laptop aus Sand ist garantiert offline. Quelle: stock.xchng

Die Zahlen geben Einblick in die Schattenseiten der mobilen Kommunikation. Für viele Menschen hört die dauernde Erreichbarkeit in den Ferien nicht auf. Das liegt aber nicht zuletzt daran, dass immer mehr private Laptops und Tablets auch für geschäftliches genutzt werden und die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit damit immer mehr verwischen.

Aber wie haltet Ihr es in den Ferien, lest Ihr Mails und seid Ihr am Telefon erreichbar?

Mit Material von
comparis.ch