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Erfahrungsbericht mit dem Apple iPhone 6s Plus

Von Hitzestau - 14.12.2015

Inhaltsverzeichnis

In der iPhone-Zeitrechnung befinden wir uns in einem "S-Jahr". Das iPhone 6s und 6s Plus übernimmt vom Vorgänger das Gehäuse-Design und wartet gleichzeitig mit ein paar Neuerung auf. Um für Euch als Leser und für uns selber als Tester eine frische Sichtweise zu haben, ist es diesmal Archangel aus unserem Team, der hier seine Erfahrungen mit dem iPhone 6s Plus vorstellt.

Quelle: Apple

Ich habe jahrelang hauptsächlich Android- und Windows Phone-Geräte benutzt, eigentlich etwa so lange wie wir unseren Blog schon machen. Mein letztes eigenes iPhone war ein iPhone 4 – mit dem neuen iPhone 6s Plus ist das schon sein ziemlicher Sprung nach vorne. Auch als so genannter "Wechsel-User" habe ich mich mit dem iPhone schnell wieder zurechtgefunden, den als Blogger verfolge ich natürlich auch die Apple-Welt und wir haben bei hitzestau schon ausführlich mehrere Apple-Geräte vorgestellt.

Als Einstiegslektüre empfehle ich unseren ausführlichen Beitrag zum iPhone 6 Plus. Denn in diesem Beitrag möchte ich mich auf die Neuerungen des iPhone 6s Plus konzentrieren und Euch meine praktischen Anwendererfahrungen damit vorstellen.

Das S-Modell Jahrgang 2015

Schon mit der Namensgebung, die sich seit dem iPhone 3GS etabliert hat, signalisiert Apple, dass es sich bei den S-Modellen jeweils um eine Weiterentwicklung des letztjährigen Modells handelt. Das zeigt sich vor allem am Gehäuse, welches meist beinahe unverändert übernommen wird. So auch dieses Jahr. Aber die S-Modelle bringen auch immer eine grössere Neuentwicklung mit: beim iPhone 6s und 6s Plus ist es 3D Touch: das Display reagiert auf unterschiedlichen starken Druck mit dem Finger.

Äusserlich sieht das iPhone 6s Plus genauso aus wie sein Vorgänger aus dem Jahre 2014. Es liegt sehr gut in der Hand. Am Gewicht hat das iPhone 6s Plus 20 Gramm zugelegt, auch die Abmessungen sind minimal anders, aber auch das fällt im Alltag nicht ins Gewicht. Die Displays sind bei beiden 6s-Modellen gleich gross geblieben (6s: 4,7 Zoll / 6s Plus: 5,5 Zoll). Apple hat nach eigenen Angaben das Material des Gehäuses verändert, um es verwindungssteifer zu machen. Verfügbar sind die Modelle in den bekannten Farben Silber, Gold und Space Grau. Neu ist dieses Jahr Roségold dazugekommen.

Quelle: Apple

Die Display-Grösse der Plus-Variante war vor allem letztes Jahr bei der Einführung ein Thema gewesen. Bis anhin war Apple im Gegensatz zu den Mitbewerbern bei einer Display-Grösse von 4 Zoll geblieben. Da ich in der Vergangenheit bereits Geräte mit über 5 Zoll grossem Display genutzt hatte, war dies jetzt eher eine Fortsetzung von dem was ich schon gewohnt war.

Technologie und Touch ID

Dank einem neuen Prozessor, überarbeiteter Hardware und grösserem Arbeitsspeicher ist die Benutzung des neuen iPhone 6s Plus absolut flüssig und schnell. Auch WLAN und LTE haben laut Apple mehr Speed erhalten. So könnte man das "s" im Namen auch im Sinne von mehr Speed, also Geschwindigkeit verstehen.

Quelle: Apple

Die Entsperrung via den Fingerscanner ist ebenfalls schneller geworden. Er reagiert ohne Verzögerung, also ohne eine so genannte "Denksekunde". Bei keinem anderen Smartphone habe ich bisher einen so schnellen Fingerscanner gesehen. Und er ist nicht nur schnell, sondern auch präzise und sehr tolerant, wenn man den Finger etwas schräge drauflegt. Was mir auch gefällt ist, dass man den Finger wirklich nur drauflegen und nicht drüberstreichen muss, wie ich es von anderen Herstellern kenne. Damit gibt es aus meiner Sicht keinen Grund mehr, zum Entsperren des Geräts auf einen Zahlencode zu setzen. Auch in Verbindung mit Apps wie 1Password ist er sehr praktisch.

Neue Kamera-Features

Die Kamera ist für mich immer ein wichtiger Teil eines Smartphones, deshalb möchte ich hier auch etwas detaillierter drauf eingehen. In die Kamera hat Apple einige Neuerungen verbaut. Genauer gesagt gilt das für die Hauptkamera auf der Rückseite und die Front-Kamera für Selfies und Facetime.

Bleiben wir zuerst bei iSightKamera auf der Rückseite. Der Chip umfasst neu 12 MP, zudem hat Apple die Farbdarstellung und die Rauschunterdrückung verbessert, was sich positiv auf die Bildqualität auswirkt. Sehr gut sieht man dies bei wenig Licht und in der Dämmerung. Die HDR-Funktion gleicht sehr schön zwischen hellen und dunklen Bereichen eines Bildes aus. Ich habe hier für Euch ein paar Testaufnahmen zusammengestellt.

_(Die unbearbeiteten Original-Bilder könnt Ihr am Ende des Beitrags herunterladen.)

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Testbild iphone 6s Plus
Testbild iphone 6s Plus
Testbild iphone 6s Plus
Testbild iphone 6s Plus
Testbild iphone 6s Plus
Testbild iphone 6s Plus

In der Bedienung ist die Kamera grundsätzlich gleichgeblieben. Der Autofokus ist gefühlt nochmal schneller geworden. Auf dem Display lässt sich gut in die Aufnahme hineinzoomen.

Ein komplett neues Feature, welches Apple mit dem iPhone 6s und 6s Plus einführt, sind die so genannten "Live Photos". Man kann sie am besten als "bewegtes Bild" bezeichnen. Von anderen Hersteller wie beispielsweise Nokia bzw. Microsoft kennt man das Feature schon länger. Unter der Bezeichnung "Living Images" wurde es letzten Frühling mit dem Lumia 930 eingeführt. Der Nachteil ist, dass sie nicht überall angezeigt werden können. Auf dem iPhone 6s selbst kann man sie natürlich problemlos anschauen. Von den Drittanbieter-Apps unterstützt beispielsweise Facebook diese neue Technologie, wobei ein Selbsttest mit meiner Facebook-App auf dem iPhone nach wie vor nur ein gewohntes unbewegtes Foto anzeigt. Es gibt jedoch bereits Apps von Drittanbietern, welche das Veröffentlichen von "Live Photos" in allen Apps, als Mailanhang oder auf Webseiten ermöglichen.

Diese bieten eine Export-Möglichkeit als animiertes GIF oder als Video. Ich habe den Test mit der App Lively gemacht. Das GIF wird dabei rund sechs Megabyte gross, was definitiv zu viel ist, um es in eine Webseite einzubinden. Wenn man die mit dem iPhone gemachten Fotos via Explorer oder Finder am Computer schaut, hat man bei jedem Live Photo die Wahl zwischen einem Standbild (im .jpg-Format) und einer Videodatei (im .mov-Format). Dies sind im Gegensatz zur Umsetzung unter Windows Phone keine propriäteren Formate, das Video lässt sich dann auf eine Plattform wie YouTube hochladen. Das habe ich auch getan, um Euch einen Eindruck von den "Live Photos" zu geben.

Auch bei den Panorama-Bildern hat Apple die Grenzen etwas verschoben, neu kann man bezogen auf die Anzahl Pixel noch grössere Bilder aufnehmen. Beim Aufnehmen sollte man darauf achten, das iPhone nicht zu schnell und vor allem gleichmässig zu bewegen. Sonst kann es zu Schlieren im Bild kommen, was sich in helleren und dunkleren Bereichen im Bild äussert.

Testbild iphone 6s Plus

Bei der Videoaufnahme hat sich auch etwas getan. Beim iPhone 6 waren Videoaufnahmen bis 1080p bei 60fps möglich, mit dem iPhone 6s sind 4K-Aufnahmen möglich (3840 x 2160 bei 30 fps). Der optische Bildstabilisator, der bisher nur beim Fotografieren aktiv wurde, arbeitet jetzt auch bei Videoaufnahmen, was das Verwackeln weiter reduziert. Die Frage bleibt nur, wo man die Videos mit dieser Auflösung anschauen kann, den das iPhone 6s Plus hat selber kein 4K-Display, es hat die gleiche Auflösung wie sein Vorgänger (1920 x 1080 Pixel bei 401 ppi).

Gespannt auf diese neue Ebene der Bildqualität habe ich ein paar Testvideos gemacht und gleich dem Bildstabilisator einiges zu tun gegeben, wie Ihr hier sehen könnt:

Was mich dann doch sehr stutzig gemacht hat, ist der Effekt im Bild, den ich nur als "Wabern" bezeichnen kann. Mit der Hilfe von Monk-Trader habe ich dann herausgefunden, dass das dies am Autofokus liegt, der ständig probiert die Schärfe nach zu korrigieren. Um dies nochmal in der Praxis zu testen, haben wir diese beiden Videos gemacht, das erste mit Auto-Fokus, beim zweiten Durchgang haben wir den Auto-Fokus ausgeschaltet. Dies führte zu einer erheblichen Reduktion des Effekts.

Um den Autofokus auszuschalten, muss man in der Kamera-App rund zwei Sekunden das Bild antippen, bis die Anzeige "AE/AF-Sperre" in gelber Schrift erscheint. Dann ist das automatische Scharfstellen ausgeschaltet. Um es wieder zu aktivieren, genügt ein kurzes Antippen des Bildes. Bei unseren Videos mit dem iPhone 6s im vergangenen Jahr haben wir so einen Effekt nie beobachtet, vielleicht hängt es auch mit dem Bildstabilisator zusammen.

Auch die Facetime-Kamera hat Apple kräftig aufgerüstet. Neu stehen hier 5 MP zur Verfügung, beim Vorgängermodell waren es gerade mal 1.2 MP. Um Selfies besser auszuleuchten, hat Apple sich etwas ganz besonders einfallen lassen: Bei Selfie-Aufnahmen mit der Frontkamera blitzt das gesamte Display so hell auf wie ein Blitz: das nennt sich dann "Retina Flash."

Die Bilder und Videos bieten eine überzeugende Qualität. Im Vergleich zum Vorgängermodell bekommt man mehr Bildqualität, Videos mit höherer Auflösung und einen schneller arbeitenden Autofokus. Was jedoch nicht mehr sehr zeitgemäss wirkt, ist die Bedienung der App selber. Um die gewünschte Auflösung für Videoaufnahmen zu verändern, muss man in die Systemeinstellungen wechseln. Bei jedem anderen Hersteller denn ich kenne, kann man solche Einstellungen direkt in der App vornehmen. Auch beim Bildformat fährt Apple immer noch seinen Sonderzug mit dem Format von 4:3, obwohl dies kein klassisches Fotoformat ist und das Display ein Seitenverhältnis von 16:9 hat.

3D Touch

Ausser der Kamera zeigen sich die grösseren Neuerungen bei der Bedienung: Mit dem iPhone 6s und 6s Plus bringt Apple die Force Touch-Technologie aufs Smartphone. Force Touch steht für Drucksensitivität, also je nachdem wie stark man drückt, löst man unterschiedliche Aktionen aus. Zudem wird jedes Drücken auf das Display mit einer kurzen Vibration spürbar quittiert. Apple verwendet die Technik bereits auf der iWatch und den Trackpads.

Auf dem iPhone verändert Force Touch die Art und Weise, wie man mit dem Display und dem Smartphone interagiert. Die Bedienung mit dem Finger ist in den Grundlagen seit der Einführung des ersten iPhone im Jahre 2007 Millionen von Menschen vertraut und hat sich als Standard bei allen Herstellern von Smartphones etabliert. Jetzt steht ein grösserer Umbruch ins Haus: Das Display des iPhone reagiert neu auf Druck und man kann damit unterschiedliche Aktionen auslösen.

3D Touch sollte man besten selber ausprobieren, um sich eine Meinung zu bilden. Alles was wir hier können, ist eine kurz zusammengefasste Darstellung der Grundlagen. 3D Touch besteht im Wesentlichen aus zwei Elementen, die bei Apple "Quick Actions" und "Peep and Pop" heissen. Quick Actions kann man besten direkt auf dem Homescreen zeigen. Wenn man ein Mal fest auf ein Icon drückt, erscheint eine Anzeige, die etwas an ein Kontextmenü erinnert. Die Funktionen lassen sich an mit einem einfachen Antippen aufrufen. Sollte eine App keinen Support für die Quick Actions bieten, wird man bei einem Druck auf das App-Icon durch Vibrationen darauf hingewiesen. Quick Actions sollen laut Apple den schnelleren und direkten Zugriff auf Funktionen einer App ermöglichen, ohne sich durch ein Menü durchzuklicken. Innerhalb von Apps stehen ebenfalls verschiedene Quick Actions zur Verfügung, welche nach demselben Prinzip funktionieren.

Quelle: Apple

Peep and Pop lässt sich am besten anhand eines E-Mails erklären. Ein leichter Druck auf ein E-Mail in der Inbox-Liste öffnet eine Vorschau des Mail-Inhalts. Lässt man das Display wieder los, ist man wieder in der Inbox und muss nicht zurückblättern. Drückt man hingegen fester zu, öffnet sich das E-Mail wie man es gewohnt ist. Wenn man es in der Vorschau hält, kann man es rechts oder links rüber ziehen. Damit kann man es löschen oder als ungelesen markieren.

Quelle: Apple

Wenn Ihr Euch mehr Beispiele für Quick Actions oder Peep and Pop anschauen wollt, findet Ihr auf der Apple Webseite noch mehr konkrete Beispiele.

Für 3D Touch gibt es bisher nichts Vergleichbares. Unabhängig davon ob man vorher ein Android-Gerät, ein Windows Phone oder ein älteres iPhone benutzt hat – 3D Touch ist für alle gleichermassen neu. Hier habe ich selber gemerkt, wie schwer es mir fällt, die seit Jahren gewohnte Art der Bedienung bewusst umzustellen. Was man etwas üben muss, ist jeweils die richtige Druckintensität zu finden und welchen Finger man am besten dafür benutzt.

Für die Quick Actions habe ich meistens den Daumen benutzt, da dies auch sehr gut einhändig geht. Um dann einen Menüpunkt auszuwählen, kann man das Display loslassen und neu drücken. Denn das Quick Actions-Menü bleibt weiterhin angezeigt. Bei Peep and Pop verhält es sich anders: Die Vorschau bleibt nur solange aktiv, wie man den Druck mit dem Finger aufrechterhält. Je nachdem welchen Finger man verwendet, kann es sein, dass man das Display teilweise verdeckt. Gerade Peep und Pop braucht etwas Übung um die Abstufung zwischen den beiden Druckstärken ins Gefühl zu bekommen. Peep and Pop habe ich deshalb lieber zweihändig genutzt, weil man dann den Inhalt den man eigentlich lesen will, nicht mit der Hand verdeckt.

Aktuell ist es so, dass ausser den Apple-eigenen Apps noch nicht sehr viele Apps von Drittherstellern 3D Touch unterstützen. Populäre Apps wie Instagram oder Evernote tuen es bereits, bei Facebook gibt es immerhin schon die Quick Actions auf dem Homescreen. Dies wird aber sicher in den kommenden Wochen und Monaten laufend ändern.

Auf dem Homescreen kann es noch recht schnell zu Fehlbedienungen kommen: Wenn man ein Icon Verschieben will, muss man es wie bisher auch, länger angetippt halten, jedoch ohne zu drücken. Drückt man trotzdem, aktiviert man je nach App die Quick Actions.

Dieses offizielle Video von Apple zeigt gut die neuartige Bedienung, die mit 3D Touch möglich ist. Mit einem Blick unters Display des neuen iPhone 6s Plus zeigt es auch, wie 3D Touch und das kurze Vibrieren im Inneren des Geräts erzeugt werden. Die neu entwickelte Taptic Engine ermöglich die kurzen Vibrationen, die dem Anwender beim Drücken ein kurzes, spürbares Feedback geben.

Fazit

Das iPhone 6s Plus ist grundsolides Gerät. Handling, Display, Klang, Bedienung und die Qualität der Fotos und Videos sind top. Zudem bietet die Apple-Plattform einfach die grösste App-Vielfalt. Seit dem Herbst gibt es sogar die App "Move to iOS", welche die Datenübertragung von einem Android-Smartphone auf ein iPhone erleichtert. Was mich ebenfalls bei der täglichen Nutzung des iPhone 6s Plus beeindruckt hat, ist die Stabilität des Betriebssystems und der einzelnen Apps. Hier habe ich im Gegensatz zu meinen Erfahrungen mit anderen Plattformen, nur ganz selten mal einen Absturz erlebt.

Mit den "Live Photos" verspricht Apple, "aus einem Augenblick eine unvergessliche Erinnerung" zu machen. Ich kann dieser Mischung aus Foto und Video ehrlich gesagt nichts abgewinnen, aber für andere mag es eine Bereicherung sein, auf diese Art persönliche Momente festzuhalten.

Was ich beim iPhone 6s Plus vermisse, ist eine Schnelllade-Funktion für den Akku. Andere Hersteller haben diese Technologie bereits in ihre Modelle integriert, was sich in meiner Erfahrung im Alltag als sehr praktisch erwiesen hat. Dasselbe gilt für die Möglichkeit, das Gerät einfach auf ein Ladekissen zu legen um den Akku mit frischem Strom zu versorgen. Gerade das mitgelieferte Netzteil läd das Gerät nur sehr langsam, verwendet man ein iPad-Netzteil geht es schon einiges zügiger. Die konkrete Laufzeit des Akkus, also wie lange man das iPhone nutzen kann, bevor es wieder an die Steckdose muss, ist wie immer von der individuellen Nutzung abhängig. Apple gibt hier mit Internetnutzung eine Laufzeit von zwölf Stunden an, was auch im Durchschnitt meiner eigenen Erfahrung entspricht.

3D Touch steht als Erweiterung des Bedienkonzepts noch sehr am Anfang. Es ist ein anderer Weg, innerhalb einer App zu einem bestimmten Ziel zu kommen, man kann aber alle Funktionen auch immer noch auf dem herkömmlichen Weg erreichen. Ganz nach dem Motto, dass viele Wege nach Rom führen. Gerade bei den Quick Actions auf dem Homescreen wünsche ich mir, die Liste der Funktionen selber bestimmen zu können. Was sicher auch eine Rolle spielt, ist eine gewisse Hemmung meinerseits, stärker auf ein Display zu drücken, um es vor Beschädigungen zu bewahren.

Die Anzahl der Apps, welche es unterstützen, ist aktuell noch sehr überschaubar. Gerade deshalb wäre es eine grosse Hilfe, wenn die Icons entsprechend gekennzeichnet wären, so dass man auf einen Blick, ob eine App dies unterstützt oder nicht. Damit mehr Apps die neuen Features unterstützen, sind natürlich auch die App-Entwickler gefordert ihre Apps entsprechend upzudaten oder neue direkt mit 3D Touch zu programmieren. Kreative Entwickler werden sicher noch mit unkonventionellen Ideen auf sich aufmerksam machen, wie man die Drucksensitivität des Displays nutzen kann.

Quelle: Apple

Wer sich für ein iPhone entscheidet, eröffnet sich auch die gesamte Apple-Erlebniswelt mit der Vernetzung via iCloud oder dem einfachen streamen von Musik- und Videoinhalten via Airplay. Dies sind grosse Pluspunkte, denn eine gleichwertige Vernetzung mit anderen Home Entertainment-Geräten kenne ich aktuell von keinem anderen Smartphone-Hersteller. Was bei Apple auch lobend erwähnt werden muss, ist die Langlebigkeit der Geräte: Aktuelle iOS-Versionen werden auch für ältere Modell-Generationen zur Verfügung gestellt. Vielleicht muss man gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen, aber man hat bei einem iPhone nie das Gefühl, dass man ein Gerät kauft und dieses dann vom Hersteller nie oder höchstens einmal mit einem Update versorgt wird. Die rasche Verteilung der Updates ist auch keine Selbstverständlichkeit. Dies ist eine Erkenntnis, die ich mit Geräten anderer Hersteller gemacht habe, wo jeweils die Mobilfunkprovider die Updates frei geben müssen. Dies führt im schlimmsten Fall zu monatelangen Wartezeiten. Bei Apple ist dies besser gelöst: iOS-Updates werden zentral von Apple verteilt und stehen somit zügig global allen iPhone-Usern zur Verfügung.

One more thing...

Ausser dem iPhone 6s Plus haben wir auch die Möglichkeit gehabt, mit der iWatch einen Einblick in die Welt der Smartwatches zu bekommen. iPhone und iWatch arbeiten eng zusammen – im nächsten Beitrag wollen wir Euch unsere Erfahrungen zum Thema Smartwatch präsentieren und natürlich auch die Uhr selber vorstellen.

Quelle: Apple

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