Review

Kühlen Kopf bewahren mit der DeLonghi Pinguino PAC WE125 ECO

Von Hitzestau - 22.08.2012

Inhaltsverzeichnis

Nicht nur Computer und Notebooks leiden unter Hitze – auch der menschliche Körper. Diese Erfahrungen durften wohl die meisten von uns auch in den vergangenen Tagen wieder machen, als die Temperaturen bei uns wieder weit über 30 Grad gestiegen sind. Auch in der Dachwohnung von Archangel wird es locker ebenfalls über 30 Grad heiss, was kaum zu ertragen ist. Nachdem wir mit hitzestau one der PC-Hardware etwas Gutes getan haben, waren nun die Menschen an der Reihe. Vor drei Wochen haben wir uns eine Klimaanlage angeschafft.

Entschieden haben wir uns für die Pinguino PAC WE125 ECO vom Hersteller DeLonghi. Nach den vergangenen extrem heissen Tagen können wir ohne zu übertreiben sagen, dass dies eine der besten Investitionen seit langem war.

DeLonghi Pinguino PAC WE125 ECO. Quelle: DeLonghi

Die Auswahl an Klimageräten ist recht gross. Für uns kam nur ein so genanntes mobiles Klimagerät in Frage. In Bau- und Supermärkten werden einem Klimaanlagen regelrecht nachgeschmissen, kein Wunder bei diesen Temperaturen.

Monk-Trader hat sich im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Gerät gemacht. Der Einstieg war das Schweizer Vergleichsportal toppreise.ch mit seinem internen Verkaufsranking (TPR). So kam er schnell auf den Hersteller DeLonghi und hat sich dessen Produkte näher angesehen. Für uns wichtig waren:

  • Klimaanlage muss zur Raumgrösse passen
  • Leistungsstark
  • Gute Kühltechnik
  • (moderater) Stromverbrauch

Das kleinere der beiden ECO-Modelle von DeLonghi (WE110) kam bei einem Test von Heimwerker Praxis sehr gut weg. DeLonghi wirbt auch selber damit. Bei amazon.de hat dieses Modell ebenfalls sehr gute Reviews und Bewertungen bekommen. Was mir und Monk-Trader gut gefallen hat, war das gute Verhältnis von Kühlleistung zu Stromverbrauch. Bei günstigeren Modellen sieht dieser meistens schlechter aus. Zudem muss man bei ihr nicht ständig einen Wassertank leeren. Im Gegenteil, sie benutzt Wasser um die Kühlleistung zu erhöhen. Wenn man kein Wasser nachfüllt, läuft das Gerät aber trotzdem weiter. Den Ausschlag für die WE125 hat dann die Überlegung gegeben, dass die WE125 für Räume bis 110 Kubikmeter ausgelegt ist und deshalb etwas mehr Leistungsreserve mitbringt.

Offizielles Pressefoto. Quelle: DeLonghi

So luxuriös wie auf dem obigen Bild sieht es zwar bei Archangel zu Hause nicht aus. Die Pinguino – Spitzname "Gloria" – leistet aber ganze Arbeit. An Tagen mit einer Aussentemperatur von 35 Grad, hält sie den Wohnraum zwischen 27 und 28 Grad am Nachmittag bei direkter Sonneneinstrahlung. In den Tagen davor, als das Thermometer unter 30 Grad bliebt, konnte sie im Entfeuchtungsmodus den Raum auf knapp 25 Grad halten. Das ist ein erheblicher Gewinn an Lebensqualität. Auch auf die Kühlleistung der Wasserkühlung haben die gesenkten Raumtemperaturen natürlich nur positive Auswirkungen. Und das Entfeuchten macht den Raum gerade bei schwülem Wetter sehr viel angenehmer. Punkto Lautstärker ist die Klimaanlage ebenfalls sehr gutmütig. Den Entfeuchtungsmodus kann man problemlos nachts laufen lassen, aber auch ans Klimagerät gewöhnt man sich schnell.

Mit 39 Kilogramm Gewicht und Abmessungen von 91X50X40 (H,B,T) ist "Gloria" allerdings kein Leichtgewicht. Neben dem Betrieb mit Kühlkompressor bietet sie wie bereits erwähnt einen Betriebsmodus, in dem einfach die Raumluft entfeuchtet wird. Bei nicht ganz so heissen Tagen reicht dies bereits, um die Temperaturen zu senken. Dieser Modus ist sicher auch unter dem Aspekt des Stromverbrauchs interessant. Einziger Schwachpunkt ist das Display, welches sich weder dimmen noch abschalten lässt. Abgesehen vom Stromverbrauch kann das hell leuchtende Display im Schlafzimmer oder eine Einzimmerwohnung in der Nacht sehr störend sein. Wer sich für die genauen technischen Daten interessiert, findet hier auf der Produktwebseite von DeLonghi alle notwendigen Angaben.

Bestellt haben wir die Klimaanlage in der Schweiz bei Galaxus, die Lieferung erfolgte innert weniger Tage per Lastwagen. Auch wenn es in den nächsten Tagen nicht mehr so heiss sein soll, ist "Gloria" schon zu einem sehr geschätzten Familienmitglied geworden. Ihren Namen hat sie übrigens vom Pinguin-Weibchen "Gloria" aus den "Happy-Feet" Filmen.

Quelle: warnerbros.com