Review

Alles cool mit der Sonnenkönig Fresco 141

Von Hitzestau - 03.08.2017

Inhaltsverzeichnis

Mit unserer Klimaanlage "Gloria" haben wir eine wahre Odyssee hinter uns – und uns deshalb dieses Jahr für ein Modell eines anderen Herstellers entschieden: die Fresco 141 vom Schweizer Hersteller Sonnenkönig.

Bevor wir Euch die Fresco 141 vorstellen, werfen einen kurzen Blick zurück auf die Vorgeschichte: Über "Gloria", ursprünglich eine DeLonghi Pinguino PAC WE125 ECO, haben wir hier auf dem Blog mehrfach berichtet. Die Klimaanlage hatten wir nach dem Pinguin-Weibchen "Gloria" aus dem "Happy Feet"-Film benannt, weil in ihrer Produktebezeichnung der Begriff "Pinguino" vorkommt und vorne auf dem Gehäuse ein Pinguin als Logo angebracht ist. Über die Jahre wurde "Gloria" mehrmals unter Garantie umgetauscht. Durch die mehrfachen Umtauschaktionen waren wir am Schluss bei der WE128 ECO angelangt. Doch keines der Modelle hatte gehalten, was der Hersteller versprochen hatte. Anfangs vergangenen Sommer war dann aber endgültig Schluss – keine Reparatur und kein Garantieumtausch, weil keine Ersatzgeräte mehr verfügbar waren.

Unsere Bilanz nach rund vier Jahren mit Klimaanlagen von DeLonghi fällt dementsprechend schlecht aus. Dazu kam, dass der Support der Firma Kenwood, die in der Schweiz für DeLonghi-Produkte zuständig sind, keine Kulanz mehr zeigte und für den Transport in die Werkstatt nun neu eine Gebühr verlangte. Der letzte Abtransport durch Kenwood sollte "Gloria’s" letzte Reise gewesen sein. Den Grossteil des Sommers 2016 verbrachten wir dann ohne Klimaanlage, in manchen Wochen sind wir buchstäblich durch die Hölle gegangen.

Da wir diese Erfahrung keinesfalls wiederholen wollten, haben wir uns dieses Jahr für eine mobile Klimaanlage von einem anderen Hersteller entschieden. Das Problem mit der Inanspruchnahme der Garantie bzw. den hohen Transportkosten haben wir gelöst, indem wir eine On Site-Garantie als Erweiterung gelöst haben. Bei Problemen kommt ein Techniker nach Hause und nimmt das Gerät mit, fall er es nicht vor Ort reparieren kann.

Sonnenkönig Fresco 141. Quelle: Sonnenkönig

Die Sonnenkönig Fresco 141 ist sehr einfach in Betrieb zu nehmen, das Gerät ist stabil und sauber verarbeitet. Der Schlauch für die Abwärme geht nach hinten weg, er macht allerdings erst einen Bogen nach oben und knickt dann nach unten.

Sonnenkönig Fresco 141. Quelle: Sonnenkönig

Die Fernbedienung lässt sich in der Front einhängen, wenn man sie wegnimmt, hat man direkten Zugriff auf die Bedienungselemente, welche genau gleich wie auf der Fernbedienung angeordnet sind. Das Display ist gut ablesbar, es lässt sich allerdings nicht ausschalten. Die Fresco 141 hat drei Betriebsarten: Kühlen, Entfeuchten und Ventilation. Gesteuert werden kann sie mit einer eingebauten Zeitschaltuhr. Unabhängig von der Betriebsart kann man die Ventilatoren auf drei unterschiedliche Stufen einstellen. Mit den Lenkrollen kann man Fresco 141 sehr gut im Raum bewegen.

Die kalte Luft bringt sie durch die Klappe auf der Oberseite gut in den Raum.

Sonnenkönig Fresco 141. Quelle: Sonnenkönig

Die Luftschlitze auf der Rückseite lassen sich gut reinigen. Ebenfalls auf der Rückseite befinden sich zwei Öffnungen, um Kondenswasser abzulassen. Die untere sitzt allerdings so tief, dass man keine Auffangschüssel darunter halten kann.

Sonnenkönig Fresco 141. Quelle: Sonnenkönig

Im Gegensatz zu unseren Modellen von DeLonghi verfügt sie über keinen zusätzlichen Wasserkreislauf, der die Kühlleistung unterstützt. Damit benötigt sie auch keinen Kalkfilter, der immer einen zusätzlichen Kostenfaktor darstellte und andere Probleme verursachen konnte, wie wir auf unserem Blog schon thematisiert hatten.

  • Leistungsaufnahme: 1400 Watt
  • Kühlleistung: 4100 Watt
  • Farben: silber, schwarz
  • Schlauchdurchmesser: 12 cm
  • Masse: 85 x 50 x 42 cm
  • Gewicht: 37 kg
  • Entfeuchtungsleistung: 46 l/Tag
  • Öko-Kältemittel: R-410 A
  • Raumgrösse: bis 133 m3
  • Garantie: 2 Jahre
Sonnenkönig Fresco 141. Quelle: Sonnenkönig

Mit der Fresco 141 liefert der Hersteller Sonnenkönig ein kraftvolles Paket ab. Nach ein paar Wochen mehr oder weniger Dauerbetrieb sind wir von der Fresco 141 sehr überzeugt, sie schafft es tatsächlich den Raum besser runterzukühlen als die DeLonghi. Wenn es draussen rund 36 Grad sind, kann sie den Raum je nach Sonneneinstrahlung auf erträglichen 22-24 Grad halten und die Luft ist angenehm frisch. Bei "Gloria" erreichten wir unter solchen Umständen im besten Fall 28-29 Grad und die Luft wurde stickig. Wetterprognosen mit Temperaturen weit über 30 Grad kann man getrost gelassen entgegensehen. Die neue Klimaanlage hat bei uns übrigens den Spitznamen "Memphis" bekommen. Auch er ist eine Figur aus "Happy Feet", und zwar der Vater des Hauptprotagonisten Mumble.

Bis jetzt ist die Kühlleistung der Fresco 141 immer konstant geblieben. Für die Sonnenkönig Fresco 141 können wir auf Grund unserer sehr positiven Erfahrungen ganz klar eine Empfehlung aussprechen. Preislich ist sie nicht weit weg von den DeLonghi-Modellen, je nach Kaufzeitpunkt kann man von Rabattaktionen profitieren. Zusätzliche Betriebskosten wie einen Kalkfilter, der regelmässig gewechselt werden muss, fallen keine an. Mit einer OnSite-Garantie kann man zudem dem Transportproblem im Garantiefall vorbeugen.