10 Jahre Web-Geschichte mit WordPress

Von Hitzestau - 31.05.2013

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Autor: Archangel

Es wag etwas komisch anmuten, den "Geburtstag" einer Software zu würdigen, aber WordPress begleitet mich als Blogger schon seit bald sieben Jahren. WordPress selber hat sein zehntes Jubiläum anfangs dieser Woche gefeiert – am 27. Mai 2003 wurde der erste WordPress-Release zum Download bereit gestellt. "The rest is history..." sagt man so schön, heute ist WordPress das wichtigste Werkzeug für Blogger und eines des am meisten genutzten Content Management Systeme überhaupt. Weltweit gibt es über 60 Millionen Installationen von WordPress. Wenn das kein Grund für ein (verspätetes) Happy Birthday ist!

Gratulation und Dank gehen aber dabei nicht nur an Gründer Matt Mullenweg und sein Team bei Automattic, sondern alle an Entwickler, Programmierer und Designer, die als Teil der weltweiten Community ihren Beitrag zu WordPress, den Plugins oder den Templates leisten – egal ob sie diese kostenlos und gegen Bezahlung anbieten. WordPress hat über die Jahre ein Ökosystem an "Zubehör" geschaffen, wie es keine zweite Software geschafft hat. Nicht zuletzt dadurch ist die WordPress-Plattform auch so attraktiv.

Auf den offiziellen deutschen und englischen WordPress-Seiten gibt es Blogbeiträge, Wettbewerbe und eine Infografik, die alle Fakten und die wichtigsten Schritte der vergangenen zehn Jahre zusammenfasst.

Meinen ersten Kontakt mit WordPress hatte ich im August 2006 in einer gehosteten Variante auf wordpress.com gemacht, ein Jahr später bin ich dann aufs selber Hosten bei einem Provider umgestiegen und bis heute dabei geblieben. Eine eigene Installation bietet mehr Flexibilität bei der Wahl von Themes und Plugins. Das war damals so und ich denke, dass das auch heute noch so ist.

Mein erster WP-Blog karstenunblogged.wordpress.com Quelle:

In den knapp sieben Jahre musste ich zwei erfolgreiche Hackangriffe überstehen, einen bei fuellhaas.com und einen bei bilderhase.com – nicht ohne Grund ist hitzestau.com heute mit verschiedenen Plugins und anderen Massnahmen gegen Attacken aller Art recht gut abgesichert. Wobei natürlich mehr immer wünschenswert ist. Andere Blogsysteme habe ich mir in dieser Zeit eigentlich nie wirklich angeschaut – so gesehen ist das schon eine recht lange Beziehung zwischen mir und WordPress, also wenn es ums Publizieren im Web geht. Was Fotos angeht, wird vielleicht Koken zu einer Alternative, da das Veröffentlichen von Bildergalerien mit WordPress bis heute nicht wirklich komfortabel gelöst ist. Und was Texte angeht, waren auch Facebook und Google+ nie eine ernsthafte Alternative für mich. Ich freue mich auf die nächsten zehn Jahre WordPress und bin mal gespannt, was die Jungs für die nächsten Releases geplant haben.